• Den neuen Ford Fiesta wird es auch als Crossover in der Active-Version geben. Bild: Ford/press-inform

    Den neuen Ford Fiesta wird es auch als Crossover in der Active-Version geben. Bild: Ford/press-inform

  • Der Ford Fiesta Active hat mehr Bodenfreiheit. Bild: Ford/press-inform

    Der Ford Fiesta Active hat mehr Bodenfreiheit. Bild: Ford/press-inform

  • Der Ford Fiesta Active nutzt den SUV-Trend. Bild: Ford/press-inform

    Der Ford Fiesta Active nutzt den SUV-Trend. Bild: Ford/press-inform

  • Beim Innenraum unterscheidet sich der Ford Fiesta Active nicht von den Schwester-Modellen. Bild: Ford/press-inform

    Beim Innenraum unterscheidet sich der Ford Fiesta Active nicht von den Schwester-Modellen. Bild: Ford/press-inform

  • Der Ford Fiesta ist ab Mitte 2017 erhältlich. Bild: Ford/press-inform

    Der Ford Fiesta ist ab Mitte 2017 erhältlich. Bild: Ford/press-inform

  • Wer es sportlich mag, wählt die ST Line. Bild: Ford/press-inform

    Wer es sportlich mag, wählt die ST Line. Bild: Ford/press-inform

  • Zwischen den Rundinstrumenten befindet sich ein 4,2-Zoll-Monitor. Bild: Ford/press-inform

    Zwischen den Rundinstrumenten befindet sich ein 4,2-Zoll-Monitor. Bild: Ford/press-inform

  • Das Fahrwerk des Ford Fiesta wurde verbessert. Bild: Ford/press-inform

    Das Fahrwerk des Ford Fiesta wurde verbessert. Bild: Ford/press-inform

  • Der Innenraum ist deutlich aufgewertet. Bild: Ford/press-inform

    Der Innenraum ist deutlich aufgewertet. Bild: Ford/press-inform

  • Die Ausstattungslinie Titanium ist bei den Kunden beliebt. Bild: Ford/press-inform

    Die Ausstattungslinie Titanium ist bei den Kunden beliebt. Bild: Ford/press-inform

  • Ford Fiesta Titanium: Beim Design wagte Ford keine Experimente. Bild: Ford/press-inform

    Ford Fiesta Titanium: Beim Design wagte Ford keine Experimente. Bild: Ford/press-inform

  • Das Cockpit ist deutlich moderner. Bild: Ford/press-inform

    Das Cockpit ist deutlich moderner. Bild: Ford/press-inform

  • Jetzt hat auch der Fiesta ein Acht-Zoll-Display. Bild: Ford/press-inform

    Jetzt hat auch der Fiesta ein Acht-Zoll-Display. Bild: Ford/press-inform

  • Der neue Fiesta ist gut sieben Zentimeter länger und über einen Zentimeter breiter als der Vorgänger. Bild: Ford/press-inform

    Der neue Fiesta ist gut sieben Zentimeter länger und über einen Zentimeter breiter als der Vorgänger. Bild: Ford/press-inform

  • Der Ford Fiesta Vignale verspricht Luxus. Bild: Ford/press-inform

    Der Ford Fiesta Vignale verspricht Luxus. Bild: Ford/press-inform

  • Ford Fiesta Vignale (2017) mit auffälligem Kühlergrill. Bild: Ford/press-inform

    Ford Fiesta Vignale (2017) mit auffälligem Kühlergrill. Bild: Ford/press-inform

  • Ford Fiesta Vignale: Das Interieur wurde deutlich aufgewertet. Bild: Ford/press-inform

    Ford Fiesta Vignale: Das Interieur wurde deutlich aufgewertet. Bild: Ford/press-inform

  • Auch die Sitze wurden verbessert. Bild: Ford/press-inform

    Auch die Sitze wurden verbessert. Bild: Ford/press-inform

  • Auf Wunsch gibt es auch ein Panorama-Schiebedach. Bild: Ford/press-inform

    Auf Wunsch gibt es auch ein Panorama-Schiebedach. Bild: Ford/press-inform

Seit 40 Jahren rollt der Ford Fiesta auf den europäischen Straßen. Pünktlich zum Jubiläum dreht Ford am ganz großen Rad und zündet beim neuen Fiesta ein Feuerwerk der Variantenvielfalt. "Da sich die Diversifizierung des Kleinwagensegments weiter fortsetzt, wird auch die nächste Fiesta-Generation variantenreicher", sagt Jim Farley, Vorstandsvorsitzender von Ford Europa. Vor allem mit dem Crossover "Fiesta Active" trifft der Kleinwagen den Nerv der Zeit. Wer nicht auf den SUV-Zug aufspringen will, kann sich bei drei anderen Ausstattungslinien austoben: Entweder als sportliche ST-Line mit markanten Luftöffnungen in der Frontschürze, der Titanium-Version mit viel Ausstattung und wer es besonders edel mag, macht das Kreuzchen bei der Luxus-Variante Vignale.

Der Fiesta legt bei den Abmessungen deutlich zu und ist gut sieben Zentimeter länger und über einen Zentimeter breiter als der Vorgänger. Obwohl der Radstand lediglich um vier Millimeter wächst, haben die Knie der Fondpassagiere mehr Raum. Beim Design wagt Ford keine großen Experimente und spielt bei seinem B-Segment-Modell weiterhin die sportliche Karte mit den schmallaufenden mandelförmigen Scheinwerfern und dem bekannten Aston-Martin-ähnlichen Kühlergrill. Die A-Säulen sind etwas nach hinten gewandert, die Fensterlinie steigt an und die Dachkontur fällt nach hinten ab. Beim Interieur war es bei Ford in der Vergangenheit nicht immer zum Besten bestellt. Wo andere Fahrer auf Acht-Zoll-Touchscreens blickten, suchte der Fahrer der Kölner Modelle seine Informationen auf einem schießschartigen Mäusekino. Der Unterschied fällt sofort ins Auge. Das Interieur wirkt zeitgemäßer und die Materialen wertiger. Jetzt überragt auch beim Fiesta ein tabletartiges Acht-Zoll-Display das Armaturenbrett und zwischen den Rundinstrumenten befindet sich ein 4,2-Zoll großer Bildschirm.

Sync 3 nun auch im Fiesta

Das zeigt schon, dass die Kölner ihre Lektion gelernt haben: Um gegen VW Polo, Hyundai i20 und Opel Corsa mithalten zu können, muss der Fiesta vor allem beim Infotainment und den Assistenzsystemen nachlegen. Also bekommt die achte Fiesta-Generation die aktuelle Infotainment-Variante Sync 3. Das System ist ein deutlicher Fortschritt und setzt vor allem auf die Spracheingabe, bei der man allerdings einem vorgegebenen System folgen muss. Mit einem Bang und Olufsen Soundsystem genügt auch die Akustik gehobenen Ansprüchen. Bei den Assistenzsystemen folgt ebenfalls der dringend benötigte Lückenschluss: Der Fiesta ist der erste Ford mit dem Notbrems-Assistenten "Pre-Collision-Assist, dessen Fußgängererkennung auch bei Nacht funktioniert. Die Reichweite des Systems beträgt 130 Meter. Der Polo-Konkurrent kommt auch mit weiteren Helfern, die die Kunden heutzutage erwarten: darunter Verkehrszeichenerkennung, Fernlicht- und einen Toter-Winkel-Assistenten.

Traditionelle Stärke beim Fahrwerk

Beim Fahrwerk liefern die Kölner Ingenieure traditionell gute Arbeit ab. Das dürfte auch beim neuen Fiesta so sein, zumal die Karosserie durch den Einsatz von hochfesten Stählen noch steifer geworden ist. Die Detailarbeit umfasst Achsen (unter anderem Fahrwerkslager) und steifere Stabilisatoren. Das Resultat soll den Grip in den Kurven erhöhen, das Untersteuern verringern und den Bremsweg bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h um mehr als acht Meter verkürzen. Allerdings sind nur die Modelle mit mehr als 74 kW / 100 PS an der Hinterachse mit Scheibenbremsen ausgestattet.

Zunächst geht der Fiesta mit sieben Motoren-Versionen an den Start – fünf Benziner und zwei Diesel. Die Leistungsspanne der Triebwerke reicht von 52 kW / 70 PS bis hin zu 103 kW / 140 PS. Der Dreizylinder-Einliter-Benziner steht in drei Leistungsstufen zur Auswahl, während bei den Selbstzündern die PS-Leiter bei 120 endet. Der betagte 1,25-Liter-Ottomotor wird durch das 1,1-Liter-Triebwerk abgelöst, das entweder 52 kW / 70 PS beziehungsweise 63 kW / 85 PS leistet. Ein stärkerer Sportler mit über 200 PS dürfte bald dem Polo GTI das Leben schwermachen. Der neue Fiesta ist ab Mitte 2017 in Deutschland erhältlich.