Geely Icon auf der Auto China

Auf der Auto China zeigte Geely unter anderem die Crossover-Studie des Icon. Bild: press-inform

| von Stefan Grundhoff

Dazu gehören insbesondere neue Varianten der hauseigenen D-Segment-Limousine Geely Bo Riu GE. Eines der Modelle ist dabei ein Plug-In-Hybrid, der von einem 1,5 Liter großen Turbobenziner von Volvo angetrieben wird, dessen Elektromodul über eine siebenstufige Doppelkupplung an den Verbrenner gekoppelt ist. Sein Normverbrauch soll bei gerade einmal 1,6 Litern liegen. Das gleiche Triebwerk gibt es in der Mittelklasselimousine auch in Kombination mit einem 48-Volt-Mild-Hybridsystem, das den Verbrauch im Vergleich zu einem Benziner um 15 Prozent senken soll. 90 Prozent der zukünftigen Geely-Fahrzeuge werden aus dem chinesischen NEV-Segment von Plug-In-Hybriden (65 Prozent) und Elektroautos (35 Prozent) stammen.

Für Aufmerksamkeit sorgte auf der Messe auch die Crossoverstudie des Geely Icon, der mit seinem Cosmos-Grill einen Ausblick auf die Designlinie der Chinesen in den nächsten Jahren geben soll. Auf der Auto China teilte Geely zudem mit, dass ein Getriebe-Joint-Venture mit dem japanischen Hersteller Aisin anstrebe. 60 Prozent der Firmenanteile liegen dann bei Aisin und 40 Prozent bei den Chinesen. Das neu zu gründende Unternehmen will zum Jahre 2020 400.000 Sechsgang-Automatikgetriebe produzieren.