"Cora" von Kitty Hawk

"Cora" von Kitty Hawk soll autonom fliegen. Das Flugzeug hat zwölf Elektromotoren und soll mit einer Höchstgeschwindigkeit von 177 Kilometern pro Stunde bis zu 100 Kilometer weit fliegen können. Bild: Kitty Hawk

Ein ähnliches Konzept verfolgt auch die deutsche Firma Lilium, die ein Elektroflugzeug für fünf Personen entwickelt. Andere Anbieter wie die Daimler-Beteiligung Volocopter aus Deutschland oder Ehang aus China setzen eher auf eine Art Riesendrohnen. Nach einer Reihe von Geheimflügen auf der Südinsel des Pazifikstaats wurde es am Dienstag (13. April) in Wellington der Öffentlichkeit gezeigt.

Das von Page privat finanzierte Flugprojekt wird von Sebastian Thrun geleitet - einem aus Deutschland stammenden Wissenschaftler, der einst Googles Roboterwagen-Programm mitbegründete. Die Existenz der Firma Kitty Hawk, die kleine Fluggeräte entwickelt, war bereits bekannt. Der Firmenname Kitty Hawk lehnt sich an die amerikanische Kleinstadt an der Küste North Carolinas an, wo die Brüder Wright Anfang des 20. Jahrhunderts ihre ersten motorisierten Flüge unternahmen. In Neuseeland ist die Firma unter dem Namen Zephyr Airworks aktiv. Bisher sickerten aber nur Videos von einem Prototypen durch, der nichts mit der nun vorgestellten Maschine mit dem Namen Cora gemeinsam hat.

Cora soll autonom fliegen. Das Flugzeug hat zwölf Elektromotoren und soll mit einer Höchstgeschwindigkeit von 177 Kilometern pro Stunde bis zu 100 Kilometer weit fliegen können. Die Pläne von Lilium sind ambitionierter: Deren Flugzeug soll mit seinen 36 Motoren in einer Stunde bis zu 300 Kilometer zurücklegen können.

Der Chef von Kitty Hawk, Fred Reid, äußerte sich optimistisch, dass in Neuseeland bald auch kommerzielle Flüge mit Cora möglich sind. Als Ziel nannte er einen Zeitraum von drei bis sechs Jahren. Premierministerin Jacinda Ardern sagte der "New York Times", das Land wolle ein Zeichen setzen, dass seine Türen für Leute offen stünden, die großartige Ideen in die Wirklichkeit umsetzen wollten.

Aktuell sind bereits mehrere Lufttaxi-Dienste in Planung, unter anderem vom Fahrdienst-Vermittler Uber. Auch die Flugzeugbauer Airbus und Boeing arbeiten an eigenen kleinen Maschinen für solche Dienste.

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    Radikale Stauvermeidung: Italdesigns Mobilitäts-Studie "Popup". Bild: Italdesign

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    Am Boden fährt der Pop Up wie ein normales Auto. Bild: Italdesign

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    Für längere Strecken oder bei Stau kommt ein riesiger Quadrocopter und dockt das Auto an. Bild: Italdesign

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    Noch ist das Konzept nur eine Studie. Bild: Italdesign

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    Geht es nach Airbus, dann könnte die Vision bereits in zehn Jahren Realität werden. Bild: Italdesign

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    Die einzelnen Module von "Popup": Luft- und Bodentransportmodule sowie die Personenkapsel. Bild: Italdesign

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    Die Kapsel verwandelt sich durch Kopplung an ein Bodenmodul in ein batteriebetriebenes Stadtauto mit Karbonfaser-Chassis. Bild: Italdesign

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    Die Passagiere können die gesamte Fahrt über in der gleichen Kapsel verbleiben, ohne sich Gedanken über den Wechsel zwischen verschiedenen Transportmitteln machen zu müssen. Bild: Italdesign

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    Der Innenraum der Passagierkapsel im "Popup"-Konzept. Bild: Italdesign

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    Die Passagierkapsel besteht aus Karbonfaser in Schalenbauweise und ist 2,6 Meter lang, 1,4 Meter hoch und 1,5 Meter breit. Bild: Italdesign

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    Der Antrieb sowohl des Boden- wie auch des Luftmoduls ist rein elektrisch. Bild: Italdesign