Seine offizielle Weltpremiere feiert der kompakte Koreaner auf dem Pariser Salon Ende September / Anfang Oktober. Auf den Markt kommt der neue Hyundai i30 im Frühjahr 2017. Im Kompaktklassesegment gibt es zumindest in Europa nur eine Messgröße: den VW Golf. Wer hier glänzen will, sollte Focus, Astra, 308 oder Megane stets im Auge behalten, doch muss an sich nur gegen einen bestehen: den Wolfsburger. „Wir haben die Bedürfnisse der Kunden sensibel ausgewertet um ein Fahrzeug zu gestalten, das jedem Anspruch gerecht wird. Das Ergebnis ist ein neues Aushängeschild mit ausgewogenem Design und ausgezeichneten Fahreigenschaften,“ sagt Markus Schrick, Geschäftsführer von Hyundai Deutschland. „Er bietet eine Auswahl an Assistenzsystemen, die es so bei Hyundai Modellen bisher noch nicht gab, dazu modernste Infotainment- und Connectivity-Angebote.“

Neben leichten Veränderungen beim Frontdesign mit neuem Kühlergrill und LED-Scheinwerfern wird der i30 erstmals mit einem 1,4 Liter großen Vierzylinder-Turbobenziner angeboten, der 103 kW / 140 PS und 242 Nm maximales Drehmoment leistet. Die weiteren Benziner leisten 120 und 100 PS. Der 1,6 Liter große Commonrail-Diesel ist in drei Leistungsstufen von 95, 110 und 133 PS verfügbar. Das Verbrauchsspektrum des Motorenportfolios liegt zwischen 3,4 und 5,5 Litern. Stärkere Versionen oder ein Allradantrieb bleiben weiterhin außen vor. Je nach Motorisierung gibt es die Wahl zwischen Sechsgang-Handschalung oder Siebengang-Doppelkupplung.

Nach dem fünftürigen Schrägheckmodell werden im kommenden Jahre weitere Versionen folgen. Erstmals auch eine Hochleistungsversion des neuen Sportablegers „n“. Der Laderaum mit einem Fassungsvermögen von 395 Litern lässt sich durch die geteilt umklappbare Rücksitzlehne sowie eine Ski-Durchreiche erweitern. Der 8-Zoll-Touchscreen des optionalen Navigationssystems integriert verschiedene Navigations-, Media- und Connectivity-Funktionen. Das beheizbare Multifunktionslenkrad ermöglicht die einfache und intuitive Bedienung aller Funktionen. Für Sicherheit an Bord sorgen unter anderem Abstandstempomat, Spurhalte- / Totwinkelassistent oder Querverkehrswarnung. Die Preise dürften schon aufgrund des großen Konkurrenzdrucks auf dem Niveau des Vorgängers liegen; heißt, es geht bei rund 16.000 Euro los.