| von Stefan Grundhoff

Wie bei den meisten Fahrzeugen der Neuzeit sind die optischen Veränderungen durch die Modellpflege überschaubarer denn je. Da macht der neue Hyundai Santa Fe des Modelljahres 2021 keine Ausnahme. Detailverbesserungen und optische Retuschen dominieren das Gesamtbild innen und außen. Markanter und zumindest etwas gefälliger als bislang ist das neue Frontdesign. Trotzdem bleiben die von den Blinkern separierten LED-Hauptscheinwerfer, die den mächtigen Kühlergrill einrahmen, Geschmackssache. Der Kunde hat die Wahl zwischen vier Ausstattungslinien, Front- oder Allradantrieb, zwei Motoren sowie fünf oder sieben Sitzplätzen. Platz gibt es im Innern des 4,78 Meter langen Crossovers allemal genug. Hinter den beiden Sitzreihen gibt es einen 634 Liter großen Laderaum, der sich durch Umlegen der Sitze in der zweiten Reihe erweitern lässt. Wer den neuen Santa Fe als Familientransporter nutzen will, kann aus dem Ladeabteil zwei zusätzliche Notsitze ausklappen.

Für den Antrieb gibt es den bekannten 2,2 Liter großen Commonrail-Diesel mit vier Zylindern und 148 kW / 202 PS, der 5,6 Liter Diesel auf 100 Kilometern verbraucht und maximal 205 km/h schnell ist. Wie schon den kleineren Tucson bietet Hyundai seinen aufgefrischten Santa Fe auch mit einem Hybridantrieb an. Kaum anzunehmen, dass sich für den nur 1,6 Liter großen Benziner mit Elektrounterstützung und 169 kW / 230 PS / 350 Nm viele Kunden in Europa entscheiden werden, denn das Modell ist kein Plug-in-Hybrid und lässt sich so nicht an der Steckdose aufladen. Der 1,6 Liter große Vierzylinderturbo wird von einem 44 kW / 60 PS starken Elektromotor unterstützt, der aus einer gerade einmal 1,49 kWh großen Lithium-Ionen-Polymerbatterie gespeist wird. Somit fehlt ihm nicht nur die etwaige steuerliche Unterstützung, sondern auch eine nennenswerte rein elektrische Fahrstrecke. Somit dürfte auch der günstige Normverbrauch von 5,5 Litern Super auf 100 Kilometern kaum ausreichen, damit die 187 km/h schnelle Hybridversion - ebenfalls mit Front- und Allradantrieb zu bekommen - den drehmomentstarken Diesel mit seiner nennenswert größeren Reichweite ausstechen kann.

Mittels Drehregler kann der Fahrer beider Motorvarianten zwischen verschiedenen Fahrmodi wechseln. Diese optimieren das Fahrverhalten, Charakteristika und Allrad-Einstellungen nach Wunsch. Auf dem Regler sind spezielle Anpassungen für Fahrten durch Sand, Schnee und Schlamm sowie die Fahrmodi Eco, Sport und Komfort wählbar. Eine weitere Option stellt der so genannte Smart-Modus dar. Das Fahrzeug erkennt in diesem Fall selbständig den Fahrstil und wählt den passenden Modus automatisch. Während der 202 PS starke Selbstzünder über ein achtstufiges Doppelkupplungsgetriebe verfügt, arbeitet im Hybrid-Santa-Fe eine sechsstufige Getriebeautomatik.

Beide Versionen bieten im Innern einen Komfortzuwachs und deutlich mehr Fahrerassistenzsysteme als bisher. So gibt es unter anderem einen Autobahnassistenten und man kann den Sante Fe per App-Bedienung einparken. Mit Apple CarPlay und Android Auto können Kunden viele Anwendungen ihrer iOS- und Android-Smartphones kabellos auf dem Display des Santa Fe spiegeln, wobei in der Ladeschale Smartphones mit bis zu 15 Watt kabellos aufgeladen werden können. Zusätzlich steht den Passagieren im Fond ein USB-Ladeanschluss zur Verfügung. Neben dem animierten 12,3-Zoll-Cockpit wird das Armaturenbrett von einem 10,25 Zoll großen Touchscreen nebst Head-up-Display dominiert.

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