An sich kann man dem Jaguar XE nicht viel vorwerfen, denn er sieht gut aus, ist allemal sportlich und die Technik ist abgesehen von Navigationssystem und einigen Fahrerassistenzsystemen auf dem neuesten Stand. Doch in der Käufergunst bekommt der Brite bisher kaum einen Stich gegen die deutsche Premiumkonkurrenz. Kein Wunder, dass Jaguar bei der Modellpflege insbesondere bei technischen Details und den Triebwerken ansetzt, denn in Sachen Optik und Komfortausstattung gibt es für den kleinsten Jaguar kaum Kritik. Neu sind Front- und Heckschürzen, sowie die Lichtmodule in LED-Technik.

Nach wie vor hat der Kunde die Wahl zwischen Heck- sowie Allradantrieb und kann zwischen verschiedenen Motorvarianten an Benzinern und Dieseln wählen, die allesamt am eine Achtstufenautomatik gekoppelt sind. Die sparsamste Version des Jaguar XE D 180 verbraucht 4,9 Litern Diesel, während das Topmodell XE P 300 mit seinen 300 PS aus dem Stand in 5,7 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt und bei 250 abgeregelt ist.

Die gute Nachricht vorweg: der Innenraum wird sowohl wertiger als auch schicker und der Navigations- und Bediensystem leiht sich der Jaguar XE von den größeren Modellen im JLR-Konzern. Serienmäßig gibt es ab sofort Ledersitze mit elektrischer Sitzverstellung sowie neue gestaltete Armauflagen, die für mehr Komfort im Innern sorgen sollen. Die Mittelkonsole wird ähnlich wie bei Jaguar i-Pace oder Range Rover von zwei 10 und 5,5 Zoll großen Touchdisplays dominiert, die nicht nur gut aussehen, sondern auch die Bedienung deutlich erleichtern. "Wir haben das aktuelle Infotainment aus dem I-PACE in den neuen XE einfließen lassen und es in das mit viel Liebe zum Detail gestaltete Interieur integriert", so Alister Whelan, Leiter Interieur Design Jaguar, "das gesamte Ambiente ist hochwertiger - sowohl in Bezug auf Komfort und Nutzerfreundlichkeit als auch in punkto Fahrerinteraktion. So präsentiert sich der neue XE weiterhin als echtes Fahrerauto, ergänzt um fortschrittlichere Technologien." Ausgeliefert wird der aufgefrischte Jaguar XE ab Juni, wobei die Preise auf dem Niveau des Vorgängers liegen und bei 43.690 Euro beginnen.