• Scharfe Schnauze: Kia Stinger. Bild: press-inform / Kia

    Scharfe Schnauze: Kia Stinger. Bild: press-inform / Kia

  • Auch das Heck kann sich sehen lassen. Bild: press-inform / Gomoll

    Auch das Heck kann sich sehen lassen. Bild: press-inform / Gomoll

  • Das Cockpit kommt mit deutlich weniger Schalter aus. Bild: press-inform / Kia

    Das Cockpit kommt mit deutlich weniger Schalter aus. Bild: press-inform / Kia

  • In Kurven soll der Kia Stinger besonders gut liegen. Bild: press-inform / Kia

    In Kurven soll der Kia Stinger besonders gut liegen. Bild: press-inform / Kia

  • Zunächst sind ein Vierzylinder-Turbo mit 188 kW / 255 PS und einen V6-Biturbo Sechszylinder mit 286 kW / 365 PS erhältlich. Bild: press-inform / Kia

    Zunächst sind ein Vierzylinder-Turbo mit 188 kW / 255 PS und einen V6-Biturbo Sechszylinder mit 286 kW / 365 PS erhältlich. Bild: press-inform / Kia

  • Der Lange Radstand von 2,91 Metern sorgt für viel Platz im Innenraum. Bild: press-inform / Kia

    Der Lange Radstand von 2,91 Metern sorgt für viel Platz im Innenraum. Bild: press-inform / Kia

  • Die Sportsitze sind bequem. Bild: press-inform / Kia

    Die Sportsitze sind bequem. Bild: press-inform / Kia

  • Der Kia Stinger hat auch LED-Scheinwerfer. Bild: press-inform / Gomoll

    Der Kia Stinger hat auch LED-Scheinwerfer. Bild: press-inform / Gomoll

  • Die Applikationen aus Plastik passen nicht zur Premium-Attitüde. Bild: press-inform / Kia

    Die Applikationen aus Plastik passen nicht zur Premium-Attitüde. Bild: press-inform / Kia

  • Die Achtgang-Automatik ist eine Kia-Eigenentwicklung. Bild: press-inform / Kia

    Die Achtgang-Automatik ist eine Kia-Eigenentwicklung. Bild: press-inform / Kia

  • Kia Stinger. Bild: press-inform / Gomoll

    Kia Stinger. Bild: press-inform / Gomoll

  • Peter Schreyer (links) und Albert Biermann (Mitte) mit ihrem "Baby". Bild: press-inform / Gomoll

    Peter Schreyer (links) und Albert Biermann (Mitte) mit ihrem "Baby". Bild: press-inform / Gomoll

  • Mit dem Sechszylinder soll der Kia Stinger 269 km/h schnell sein. Bild: press-inform / Kia

    Mit dem Sechszylinder soll der Kia Stinger 269 km/h schnell sein. Bild: press-inform / Kia

  • Kia Stinger. Bild: press-inform / Kia

    Kia Stinger. Bild: press-inform / Kia

  • Kia Stinger. Bild: press-inform / Kia

    Kia Stinger. Bild: press-inform / Kia

Die heruntergekommene Fabrik in Detroit schaut aus, wie aus einem RoboCop-Film. Draußen herrschen deftige Minusgrade und auch das Ambiente in der kargen Halle ist nicht gerade erwärmend. Trotzdem kann Peter Schreyer kann seine Freude kaum verhehlen. "Ich habe schon viele Autos gemacht, aber dieses hier ist etwas ganz Besonderes", sagt der Hyundai-Kia-Chef-Designer. Der Kia Stinger, das Objekt der Eloge, steht nur wenige Zentimeter neben dem gebürtigen Bad Reichenhaller, ist 4,83 Meter lang und soll ein neues Kapitel in der Geschichte des koreanischen Autobauers aufschlagen. Damit lösen die Koreaner ein Versprechen ein, das sie 2011 mit der Studie Kia GT auf der IAA gegeben habe. Neben der schnittigen und formschönen Karosserie schalten die Koreaner auch bei der Agilität in den Attacke-Modus. Zunächst stehen zwei Motoren zur Auswahl: ein Vierzylinder-Turbo mit 188 kW / 255 PS und einen V6-Biturbo Sechszylinder mit 286 kW / 365 PS. Mit diesem Aggregat soll der Stinger in 5,1 Sekunden auf Landstraßen-Tempo beschleunigen und bis zu 269 km/h schnell sein.

 

Adaptive Dämpfer, eine Achsverteilung von 51:49 (vorne/hinten); Torque Vectoring und ein mechanisches Sperrdifferential sollen dem Hecktriebler zur angemessenen Agilität verhelfen. Optional ist ein Allradantrieb erhältlich. "Das Beeindruckende ist die Stabilität in schnellen Kurven", erzählt Albert Biermann, der 2014 seine Expertise von BMW M nach Korea brachte. Der ab Ende des Jahres erhältliche Kia Stinger hat mit dieser sportlichen Ausrichtung den BMW 4er Gran Coupé, Mercedes CLS und den Audi A4 im Visier. Um sich als ebenwürdiger Gegner zu erweisen, haben die Koreaner den Gran Turismo mit einigen tausend Kilometern auf der Nordschleife des Nürburgrings geschärft.

Neben den sportlichen Details rüstet Kia seine erste Coupé-Limousine auch mit einigen Assistenzsystemen aus. Darunter Müdigkeitserkennung, Totwinkelwarner, Notbremsassistenten und einen adaptiven Tempomaten. Im Cockpit, das mit deutlich weniger Knöpfen als bisher auskommt, versorgen ein TFT-Monitor und ein Head-Up-Display den Fahrer mit allen wichtigen Informationen. Schon beim 2.0-Liter-Turbo ist ein Sieben-Zoll-Monitor serienmäßig. Dank des beachtlichen Radstands von 2,91 Metern hat man im Fond und auf den beiden bequemen Vordersitzen genug Platz. Trotz der abfallenden Dachlinie und der Höhe von lediglich 1,40 Meter wird es hinten erst ab einer Körpergröße von 1,90 Metern um den Kopf herum eng. Das feine Leder und die tiefe Sitzposition vermitteln ein sportliches Fahrgefühl. Allerdings passen die Plastik-Applikationen in Chrom-Optik nicht zu der Premium Attitüde des Kia Stinger. Andere Details, wie LED-Scheinwerfer, die automatische Heckklappe und die (beim 3.3-Liter-Motor) serienmäßigen Brembo-Bremsen überzeugen. Im Innenraum sorgt ein 720-Watt Harman/Kardon-Soundsystem für angemessene Beschallung.