Maserati, Levante

Maserati Levante in Genf: Vom Levante erwartet die Marke mit dem Dreizack starke Absatzzahlen. Bild: gp

Der neue Maserati Levante brauste mit solch lautem Motorenlärm auf die Showbühne, dass FCA-Boss Sergio Marchionne, der der Premiere in der ersten Reihe beiwohnte, fast seine vier Handys aus der Hand gefallen sind. Das restliche Publikum verleitete das neue Nobel-SUV zu stehenden Ovationen.

Optisch erinnert der Italo-Crossover zwar an den Infiniti FX35, unter der Haube steckt aber feinste italienische Motorenkunst. So haucht ein Ferrari-V6 mit 430 PS dem Levante das nötige südländische Temperament ein. In lediglich 5,2 Sekunden gelingt der Sprint von Null auf Tempo 100. Ein Ende hat die Beschleunigungsherrlichkeit erst bei 264 km/h. Neben dem Topmodell bietet Maserati noch zwei weitere - zivilere - Motorisierungen an: Ein Benziner mit 350 PS sowie einen Turbodiesel.

Dank seinem - für ein SUV - extrem niedrigen Schwerpunkt soll sich der Levante fast wie Sportwagen über den Asphalt bewegen lassen. Doch auch abseits befestigter Wege soll der Wagen laut Maserati-Chef Harald Wester eine gute Figur machen.

Marktstart in Europa feiert der Levante - benannt nach einem Wind - in Europa im Mai. Im Juni folgt Asien und im September die USA. Wie AUTOMOBIL PRODUKTION aus Unternehmenskreisen erfuhr, soll es sich dabei um die wichtigeren Märkte handeln. Vom Levante erwartet die Marke mit dem Dreizack starke Absatzzahlen. Kein Wunder schließlich boomt das Luxus-SUV-Segment gerade. Die FCA-Tochter selbst spricht von einer "Alternative", die man den Kunden von Luxus-SUVs mit dem Levante andienen will. Wester selbst ist zuversichtlich, dass die sogenannte Alternative gut angenommen wird. Er spricht von einem "Wind of Change", den der Levante in das Luxus-SUV-Segment bringt.