• Optisch ändert sich beim Mazda CX-3 nicht sehr viel. Bild: press-inform / Mazda

    Optisch ändert sich beim Mazda CX-3 nicht sehr viel. Bild: press-inform / Mazda

  • Die Ladekante ist recht hoch. Bild: press-inform / Mazda

    Die Ladekante ist recht hoch. Bild: press-inform / Mazda

  • Beim Cockpit bleibt alles beim Alten. Bild: press-inform / Mazda

    Beim Cockpit bleibt alles beim Alten. Bild: press-inform / Mazda

  • Der Zweiliter-Motor wird bei hohen Drehzahlen knurrig. Bild: press-inform / Mazda

    Der Zweiliter-Motor wird bei hohen Drehzahlen knurrig. Bild: press-inform / Mazda

  • Der Mazda CX-3 ist 4,28 Meter lang. Bild: press-inform / Mazda

    Der Mazda CX-3 ist 4,28 Meter lang. Bild: press-inform / Mazda

  • Die Optik bleibt auch unverändert. Bild: press-inform / Mazda

    Die Optik bleibt auch unverändert. Bild: press-inform / Mazda

  • Das Design ist immer noch ansehnlich. Bild: press-inform / Mazda

    Das Design ist immer noch ansehnlich. Bild: press-inform / Mazda

  • Die Beinfreiheit im Fond ist nicht besonders groß. Bild: press-inform / Mazda

    Die Beinfreiheit im Fond ist nicht besonders groß. Bild: press-inform / Mazda

  • Die Sitze sind einigermaßen bequem. Bild: press-inform / Mazda

    Die Sitze sind einigermaßen bequem. Bild: press-inform / Mazda

  • Die Luke ist ziemlich eng. Bild: press-inform / Mazda

    Die Luke ist ziemlich eng. Bild: press-inform / Mazda

  • Das Head-Up-Display ist nicht für große Fahrer gemacht. Bild: press-inform / Mazda

    Das Head-Up-Display ist nicht für große Fahrer gemacht. Bild: press-inform / Mazda

  • Der Zweiliter-Benziner hat 150 PS. Bild: press-inform / Mazda

    Der Zweiliter-Benziner hat 150 PS. Bild: press-inform / Mazda

  • Der Durchschnittsverbrauch beläuft sich auf 6,4 l/100 km. Bild: press-inform / Mazda

    Der Durchschnittsverbrauch beläuft sich auf 6,4 l/100 km. Bild: press-inform / Mazda

  • Die Handschaltung ist knackig. Bild: press-inform / Mazda

    Die Handschaltung ist knackig. Bild: press-inform / Mazda

  • Nach 8,7 Sekunden sind die 100 km/h erreicht. Bild: press-inform / Mazda

    Nach 8,7 Sekunden sind die 100 km/h erreicht. Bild: press-inform / Mazda

  • Der Mazda CX-3 ist ab 17.990 Euro zu haben. Bild: press-inform / Mazda

    Der Mazda CX-3 ist ab 17.990 Euro zu haben. Bild: press-inform / Mazda

  • Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h. Bild: press-inform / Mazda

    Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h. Bild: press-inform / Mazda

  • Das G-Vectoring Control hilft beim Einlenken. Bild: press-inform / Mazda

    Das G-Vectoring Control hilft beim Einlenken. Bild: press-inform / Mazda

  • Der Kofferraum fasst zwischen 350 bis 1.260 Liter. Bild: press-inform / Mazda

    Der Kofferraum fasst zwischen 350 bis 1.260 Liter. Bild: press-inform / Mazda

Fahrlehrer werden den Mazda CX-3 lieben. Blinkermuffel dagegen nicht. Wechselt man die Spur, ohne vorher die Fahrtrichtungsanzeige zu betätigen, brummt der Spurwechselwarner in einer Lautstärke, dass einem buchstäblich der Schreck in die Glieder fährt. Der Warnton klingt in etwas so, als ob man bei einem sehr lauten Radio auf einmal den Sender verliert. Auch wenn es die japanischen Ingenieure in diesem Fall etwas zu gut gemeint haben, überzeugt die Sicherheits- und Assistenzausstattung: Neben dem übereifrigen Spurwechselwarner überwacht die Technik den toten Winkel und der aktive City-Brems-Assistent greift neuerdings auch bis 80 km/h unterstützend ein. Außerdem an Bord: eine Müdigkeits- und jetzt auch eine Verkehrsschilderkennung.

Bei den Motoren bleibt alles beim Alten. Der 150 PS-Zweiliter-Benziner mit seinem maximalen Drehmoment von 204 Newtonmetern ist nicht unbedingt ein Leisetreter, aber er passt gut zu dem 1.310 Kilogramm schweren Kompakt-SUV. Das Triebwerk schiebt engagiert an, muss aber mit Gangwechseln bei Laune gehalten werden. Dann kommt es auch bei Überholvorgängen auf der Landstraße geschmeidig klar, allerdings geht dem Aggregat noch oben heraus etwas die Luft aus. Die knackige Sechsgang-Handschaltung hat technische Anleihen vom Getriebe des Spaß-Roadster Mazda MX-5 und das merkt man auch beim Hantieren mit dem kurzen Knüppel, der knackig durch die Gassen flutscht.

Die Daten belegen das Bemühen, mit dem der Antrieb zu Werke geht. Nach 8,7 Sekunden erreicht der CX-3 die 100-km/h-Marke, verbraucht im Schnitt 6,4 l/100 km/h und ist bis zu 200 km/h schnell. In den Kurven hilft der Allradantrieb beim Bemühen um Traktion. Ergänzt wird das Dynamik-Paket durch die G-Vectoring Control, die mit der Modellpflege den Weg in das Kompakt-SUV gefunden hat. Beim Einlenken in eine Kurve reduziert die Motorsteuerung für Millisekunden die Einspritzmenge und damit auch das Drehmoment. Also nickt das Auto unmerklich vorne leicht ein und durch die Gewichtsverlagerung haben die Vorderräder mehr Traktion. Bei der Lenkung haben die Mazda-CX-3-Ingenieure offenbar ebenfalls genau beim MX-5 hingeschaut: Die Befehle des Fahrers werden pflichtschuldig umgesetzt, ohne jedoch zu nervös beim Anlenken zu reagieren.

Head Up auf Wunsch

Das Fahrwerk reagiert entspannt auf Bodenunebenheiten und bügelt diese zuverlässig weg. Lediglich bei kurzen, harten Schlägen kommen die Dämpfer an ihre Grenzen. Klar ist der Mazda CX-3 kein Übersportler, der jede Richtungsänderung herbeigiert, aber mit dem 150 PS-Motor ist man vernünftig motorisiert. Aber auch beim kleinen Nippon-Kraxler ist nicht alles Gold, was glänzt. Die Anmutung des Cockpits mit den weißen Dioden ist auch 2017 nicht moderner geworden, auch ein Sieben-Zoll-Bildschirm rangiert eher am unteren Ende des Infotainment-Spektrums. Das optionale Head-Up-Display, bei dem die Daten auf eine kleine ausklappbare Plastikscheibe projiziert werden, ist nicht für Personen jenseits der 1,90 Meter Körpergröße gemacht. Erst wenn man das Bild ganz nach unten dreht, sind die Daten einigermaßen einsehbar.

Die Bedienung per Drehknopf geht nach wenigen Minuten Eingewöhnungszeit leicht von der Hand. Dazu trägt auch das entschlackte Cockpit bei. Die 4,28 Meter Länge kommen nicht ganz bei den Fond-Passagieren an. Zwar ist die Kopffreiheit ausreichend, aber für die Beine wird es eng. Auch die Ladeluke des Kofferraums (Fassungsvermögen: 350 Liter bis 1.260 Liter) ist schmal geschnitten und die Ladekante hoch. Der gut ausgestattete Testwagen kostet 30.130 Euro. Damit ist der Japaner sicher kein Sonderangebot, aber bietet einiges für’s Geld. Zum Beispiel sind LED-Scheinwerfer Teil des Pakets.