Mercedes A-Klasse

Aus den einstig hochbeinigen A-Klassen der Generationen eins und zwei wurde vor fünf Jahren ein betont dynamisch positioniertes Kompaktklassemodell. Bild: Daimler

| von Stefan Grundhoff

Mercedes führt mit der vierten A-Klasse Generation nicht nur das teilautomatisierte Fahren, sondern insbesondere das neue Bediensystem MBUX ein, das danach in alle Baureihen ausgerollt wird. Als erstes Infotainment- und Bediensystem in einem Serienmodell ist das MBUX mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattet und kann besonders einfach ohne feste Befehle per Sprache bedient werden.

Auch wenn sich die Erträge bei der Mercedes A-Klasse für die Daimler AG in Grenzen halten, sind die Modelle auf der Frontantriebsplattform zu einem wichtigen Volumenmodul im Gesamtabsatz geworden. Aus den einstig hochbeinigen A-Klassen der Generationen eins und zwei wurde vor fünf Jahren ein betont dynamisch positioniertes Kompaktklassemodell. Nach IHS-Berechnungen wird sich die kommende Mercedes A-Klasse ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem 1er BMW liefern. Die IHS-Prognosen gehen hierzu in 2019 von 203.000 weltweit verkauften A-Klassen aus. Aktuell sind auf der Frontantriebsplattform von Daimler fünf Modelle unterwegs. Bei der nächsten Generation wird das Portfolio – beginnend eben mit der A-Klasse – auf acht Modelle ausgeweitet. Dazu kommen die technisch verwandten Infiniti-Modelle, wie im mexikanischen Werk produziert werden.