Mercedes-Benz Vierzylinder Premium-Diesel, OM 654, 2016

Das Facelift der C-Klasse soll den neuen Vierzylinder-Dieselmotor OM 654 von Mercedes-Benz beinhalten. Bild: Daimler

Laut einem Bericht der britischen Zeitschrift Autocar  wird Mercedes-Benz auf dem Auto-Salon in Genf 2018 eine umfassend überarbeitete Version seines meistverkauften Modells, der C-Klasse, vorstellen. Der Zeitschrift nach wird die Premiummarke das Styling ausbessern: Die C-Klasse bekommt eine überarbeitete Frontpartie mit einem neuen LED-Lichtdesign und einer neue Stoßfängerform. Auch das Infotainment-System wird deutlich aufgerüstet. Dabei wird Mercedes-Benz die Limousine mit einem Touchpad ausstatten, ähnlich wie dem in der kürzlich überarbeiteten S-Klasse. Die wichtigste Neuerung dürfte allerdings der 2,0-Liter-Dieselmotor OM 654 sein, der bereits in der E-Klasse zum Einsatz kommt. Er ersetzt den älteren Dieselmotor OM 651, den Mercedes-Benz 2008 mit dem C 250 CDI Blue Efficiency vorstellte.

Prognose: Vorerst vor dem Erzrivalen

Mercedes-Benz produziert die C-Klasse in großen Stückzahlen in Deutschland, Südafrika, China und den USA. Die aktuelle Baureihe des Mittelklassemodells nennt sich "205". Mit ihr hat sich die C-Klasse laut dem Analysehaus IHS Markit in allen wichtigen Märkten der Marke durch ein klares, modernes Styling, den effizienten und leistungsfähigen Antriebssträngen sowie durch die guten Ausstattungsniveaus als sehr erfolgreich erwiesen. Das Facelift wird den Analysten nach der C-Klass einen Midlife-Schub geben, mit der das Modell gegenüber seinem Erzrivalen, dem BMW 3er, punkten kann. Die aktuelle F30-Serien der Münchner wurde im Oktober 2011 vorgestellt. IHS Markit prognostiziert, dass die C-Klasse im Limousinensegment weiterhin vorn liegen wird. Die Analysten prognostizieren einen Absatz von 427.000 Einheiten im Jahr 2018, während der 3er BMW 332.000 Einheiten absetzen wird. 2020 soll sich das Blatt aber wenden: Nach der Einführung der nächsten Generation wird BMW wieder die Führung übernehmen.