Denn der aufgefrischte Mercedes GLS ist nach wie vor insbesondere eine US-geneigte Langversion des zum GLE aufgestiegenen ML. Unverändert üppig sind seine Platzverhältnisse und die dritte Sitzreihe, mit der der GLS insbesondere auf seinem größten Markt, den USA, Kunden lockt. Während sich der 5,13 Meter lange Mercedes GLS durch Buchstabenaddition und Überarbeitung von außen optisch nur leicht verändert hat, gibt es im Innern ein neues Armaturenbrett nach Vorbild des Plattformgebers GLE mit frei stehendem Multifunktionsbildschirm, Controller und Touchpad auf der breiten Mittelkonsole. Das Ladevolumen des Siebensitzers liegt zwischen 680 und 2.300 Litern. Unverändert lässt sich die Heckklappe ebenso elektrisch bedienen wie die beiden Stühle in der dritten Sitzreihe. Neu sind Ausstattungsdetails wie LED-Scheinwerfer, beheizte Scheibenwischerblätter und zahlreiche Assistenzsysteme. Eine optionale Einzelsitzanlage wie sie die beiden Hauptkonkurrenten Range Rover und Bentley Bentayga bieten, bleibt dem GLS wie bisher vorenthalten.

Bei den Motoren gibt es nach wie vor nur einen Sechszylinderdiesel mit 258 PS / 620 Nm Drehmoment sowie drei aufgeladene Benziner mit sechs und acht Zylindern und einem Leistungsspektrum von 333, 455 und 585 PS. Außer im Mercedes AMG GLS 63 kommt bei allen Motorversionen die neue Neunstufenautomatik zum Einsatz. Auf Wunsch gibt es für den Großraum-Allradler Wankstabilisierung, Geländeuntersetzung und eine zentrale Sperre für den harten Geländeeinsatz. Für die verschiedenen Fahr- und Einsatzmöglichkeiten gibt es sechs Fahrprogramme und eine Luftfederung, die eine Bodenfreiheit von über 30 Zentimetern und eine Wattiefe von 60 Zentimetern ermöglicht.

Das Preisspektrum beginnt mit dem Mercedes GLS 350d bei 74.791 Euro. bzw. 76.665 für den GLS 400. Die Achtzylinderversionen GLS 500 und AMG GLS 63 kosten mindestens 97.104 bzw. 135.065 Euro. Marktstart ist im März 2016.

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Stefan Grundhoff; press-inform