Mercedes-Benz_Facelift_C-Klasse

Mercedes arbeitet intensiv am Facelift seines Volumenbringers C-Klasse. Die Änderungen sollen dezent, aber markant ausfallen. Im Bild das aktuelle C-Klasse Coupé. Bild: Mercedes-Benz

| von Frank Volk

Dieser Tage sind erste Erlkönigfotos der aufgefrischten C-Klasse aufgetaucht. Zu erkennen ist dabei, dass zunächst einmal nicht viel zu erkennen ist. Einig sind sich die Fachjournalisten aus England und Deutschland, dass die Neuerungen wesentlich im Fahrzeuginnern stattfinden werden. So soll die C-Klasse des Modelljahres 2018 wesentliche Cockpit-Elemente von der S-Klasse erhalten, zudem die Elektronikarchitektur der E-Klasse. Zentrales Element dürfte dabei der Flachbildschirm im Tablet-Look werden.

Aufgefrischt wird auch die Motorenpalette, glaubt auto motor und sport zu wissen. So komme bei den Diesel-Aggregaten der neue OM654 zum Einsatz, mit dem Effizienz und Leistung durchgängig leicht steigen, bei den Benzinern werde auf den neuen 2-Liter-Vierzylinder mit bis zu 272 PS umgestellt. Auch die Plug-in-Hybrid-Version soll eine höhere rein elektrische Reichweite erhalten.

Von außen dürften sich die Änderungen im kosmetischen Bereich bewegen. Ein neues Innenleben für die LED-Scheinwerfer soll der C-Klasse nachts zu einem markanteren Auftritt verhelfen.

Gezeigt wird die "neue" C-Klasse vermutlich bei der IAA in Frankfurt, unmittelbar danach soll sie in den Handel kommen.

Die C-Klasse der Baureihe W205 ist von extremer Bedeutung für Mercedes-Benz. Mit dem Launch des Modells startete der aktuelle Höhenflug der Schwaben, vorläufig darin gipfelnd, dass die Marke mit dem Stern im Jahr 2016 mit mehr als zwei Millionen verkauften Autos an der Marke BMW vorbeigezogen ist. Trotz des dezenten Facelifts dürften die Maßnahmen ausreichen, die Absatzzahlen der C-Klasse oberhalb der Rekordzahlen von 2016 mit rund 425.000 Einheiten zu halten – so jedenfalls eine Ersteinschätzung von IHS Automotive.

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