In Kurven soll der Kia Stinger besonders gut liegen.

Angriff aus das Premiumsegment: Kia tastet sich mit dem Stinger in das Territo̱rium von Herstellern wie BMW, Mercedes und Audi vor. Bild: press-inform / Kia

| von Jennifer Kallweit

Während der Benzinantrieb für viele Regionen der Welt der vorrangige Powertrain-Typ bleibt, ist der Diesel eher ein europäisches Phänomen. Daher führt Kia neben dem Vierzylinder mit 255 PS aus 2,0-Liter-Hubraum, ein Turbo-Motor, und dem 370 PS starken V-6-Benzin-Motor mit 3,3-Liter Hubraum und Doppel-Turbolader auch den 2,2 Liter großen Diesel-Vierzylindermotor für den Stinger ein. Der Diesel beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 8,5 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h.

Der Stinger, zu Deutsch „Stachel“, soll Kia in den gehobenen Sport-Limousinen-Markt befördern, das Image des Herstellers aufpolieren und weitere Kunden auf die Marke aufmerksam machen.

Trotz der Anpassung des Powertrains ist IHS Automotive ist nicht besonders zuversichtlich, dass Kia auf dem europäischen Markt viel Wirkung erzielen wird. Tatsächlich sehen die Branchenexperten die Nachfrage im Jahr 2016 bei rund 5.200 Einheiten. Dem gegenüber steht der Absatz der Mitbewerber-Modelle wie dem Audi A5 Sportback und dem BMW 4er Gran Coupé mit einer Prognose von 37.500 beziehungsweise 28.750 Einheiten.

Der Verkauf soll in ganz Europa während des vierten Quartals 2017 starten. Was das Modell kosten soll, will der südkoreanische OEM kurz vor der Markteinführung bekannt geben.

Kia Stinger GT

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