Opels Mutter-Konzern General Motors (GM) vermeldete im Oktober einen mehr als verdoppelten Gewinn. Vor allem die starken China-Absätze hätten zu dem Ergebnis geführt. Der US-Automobilhersteller erzielte zudem einen Rekordumsatz.

Der Konzern verblüffte die Analysten, da die nur mit mit 39,3 Milliarden US-Dollar Umsatz gerechnet hatten, denn der Umsatz kletterte nach Unternehmensangaben auf satte 42,83 Milliarden Dollar.

Problematisch könnte es für die GM-Tochter Opel 2017 bei einem harten Brexit werden, da Großbritannien der größte Einzelmarkt der GM-Tochter in Europa ist. Schon im Oktober wies GM für seine Europatochter einen operativen Quartalsverlust von 142 Millionen US-Dollar (130 Millionen Euro) aus nach 231 Millionen US-Dollar (212 Millionen Euro) vor einem Jahr. 

Auf seinem deutschen Heimatmarkt schlug sich die GM-Tochter allerdings gut: in diesem November verkaufte Opel etwa 19.300 Fahrzeuge. Damit steigerte Opel seinen Marktanteil auf rund sieben Prozent zu – der höchste November-Wert seit fünf Jahren. Opel-Deutschlandchef Jürgen Keller blickt mit Zuversicht ins neue Jahr: "Das Motto lautet '7in17'." Sieben neuen Modelle will Opel 2017 vorstellen – dazu gehören die neue Generation des Flaggschiffs Insignia, die beiden neuen CUVs Crossland X und Grandland X sowie der Ampera-e.