Range-Rover_Facelift_2018

Künftig auch mit Plug-in-Hybrid-Benziner unterwegs, was den C02-Ausstoß auf Kleinwagenniveau drückt: für 2018 aufgefrischter Range Rover. Bild: JLR

| von Frank Volk

Erst kürzlich hatte die britische Marke eine PHEV-Variante für den Range Rover Sport angekündigt, nun gibt es für Modellauffrischung 2018 auch einen aufladbaren Teilzeit-Stromer vom Range Rover. Nach fünf Jahren Laufzeit spendieren die Briten der SUV-Legende ein umfassendes Facelift.

Die wichtigste Neuerung sitzt dabei unter der Haube des aus Alumnium gefertigten Geländewagens: den Range Rover gibt es jetzt auch mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. Dabei steht dieselbe Motorisierung zur Verfügung wie  für den Range Rover Sport: den Benzinerpart übernimmt ein Zweiliter-Vierzylinder, den ein Turbolader auf 300 PS bringt. Gemeinsam mit einem 85-kW-Elektromotor kommt der Hybridantrieb auf 404 PS Systemleistung und 640 Newtonmeter Drehmoment. Die rein elektrische Reichweite des Wagens liegt bei 51 Kilometer, was den C02-Ausstoß des stattlichen SUV laut NEDC-Norm auf lediglich 64 Gramm pro Kilometer drückt. Der Hybridantrieb hat zwei Fahrprogramme: Im Parallel-Hybrid-Modus entscheidet die Elektronik, welcher Antrieb genutzt wird, im EV-Modus fährt der Range Rover rein elektrisch.

Der Benzin-PHEV ersetzt beim Range Rover den Diesel Hybrid, der auf keinen nennenswerten Absatz gekommen ist. IHS Markit sieht in dem neuen Antrieb einen wichtigen Schritt, die Wettbewerbsfähigkeit des Modells gerade in solchen Märkten zu erhalten und zu steigern, in denen mit steigenden Umweltauflagen zu rechnen ist, wie etwa China, Kalifornien und Europa.

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