• Mindestens 98.152 Euro kostet der GTS. Bild: Porsche / press-inform

    Mindestens 98.152 Euro kostet der GTS. Bild: Porsche / press-inform

  • Der Cayenne GTS zeigt nicht nur beim Asphalt-Slalom seine Stärken. Bild: Porsche / press-inform

    Der Cayenne GTS zeigt nicht nur beim Asphalt-Slalom seine Stärken. Bild: Porsche / press-inform

  • Der GTS ist in allem eine Spur knackiger und direkter als der Turbo S. Bild: Porsche / press-inform

    Der GTS ist in allem eine Spur knackiger und direkter als der Turbo S. Bild: Porsche / press-inform

  • Seit seinem Debüt 2007 steht der GTS für die besonders fahraktive Variante. Bild: Porsche / press-inform

    Seit seinem Debüt 2007 steht der GTS für die besonders fahraktive Variante. Bild: Porsche / press-inform

  • Auch auf schlechten Straßen und langen Strecken kann der Cayenne GTS überzeugen. Bild: Porsche / press-inform

    Auch auf schlechten Straßen und langen Strecken kann der Cayenne GTS überzeugen. Bild: Porsche / press-inform

  • Porsche Cayenne GTS Bild: Porsche / press-inform

    Porsche Cayenne GTS Bild: Porsche / press-inform

  • Porsche Cayenne GTS Bild: Porsche / press-inform

    Porsche Cayenne GTS Bild: Porsche / press-inform

  • Egal welchen Teil des dynamischen Duos man wählt, Spaß bereiten beide und das nicht zu knapp.

    Egal welchen Teil des dynamischen Duos man wählt, Spaß bereiten beide und das nicht zu knapp.

  • Das bequeme Gestühl und die fast schon perfekte Sitzposition erfreuen das Fahrer-Herz. Bild: Porsche / press-inform

    Das bequeme Gestühl und die fast schon perfekte Sitzposition erfreuen das Fahrer-Herz. Bild: Porsche / press-inform

  • Porsche Cayenne Turbo S Bild: Porsche / press-inform

    Porsche Cayenne Turbo S Bild: Porsche / press-inform

  • In nur 4,1 Sekunden erreicht der Cayenne Turbo S aus dem Stand die 100-km/h-Marke und lässt erst bei 284 km/h locker.

    In nur 4,1 Sekunden erreicht der Cayenne Turbo S aus dem Stand die 100-km/h-Marke und lässt erst bei 284 km/h locker.

  • der Spritverbrauch ist mit 11,5 Liter pro 100 Kilometer durchaus spürbar, zumal der in der Realität nur schwer zu erreichen dürfte. Bild: Porsche / press-inform

    der Spritverbrauch ist mit 11,5 Liter pro 100 Kilometer durchaus spürbar, zumal der in der Realität nur schwer zu erreichen dürfte. Bild: Porsche / press-inform

  • Wie alle Porsche Cayenne fliegt der Turbo S trotz seines relativ hohen Gewichtes förmlich um die Kurven. Bild: Porsche / press-inform

    Wie alle Porsche Cayenne fliegt der Turbo S trotz seines relativ hohen Gewichtes förmlich um die Kurven. Bild: Porsche / press-inform

  • Porsche Cayenne Turbo S Bild: Porsche / press-inform

    Porsche Cayenne Turbo S Bild: Porsche / press-inform

  • Der Turbo S hat Vier-Punkt-LED-Frontleuchten. Bild: Porsche / press-inform

    Der Turbo S hat Vier-Punkt-LED-Frontleuchten. Bild: Porsche / press-inform

  • Mit 166.696 Euro ist der Cayenne Turbo S kein Schnäppchen. Bild: Porsche / press-inform

    Mit 166.696 Euro ist der Cayenne Turbo S kein Schnäppchen. Bild: Porsche / press-inform

  • Porsche Cayenne GTS Bild: Porsche / press-inform

    Porsche Cayenne GTS Bild: Porsche / press-inform

  • Porsche Cayenne GTS Bild: Porsche / press-inform

    Porsche Cayenne GTS Bild: Porsche / press-inform

  • Porsche Cayenne GTS Bild: Porsche / press-inform

    Porsche Cayenne GTS Bild: Porsche / press-inform

  • Porsche Cayenne GTS Bild: Porsche / press-inform

    Porsche Cayenne GTS Bild: Porsche / press-inform

  • Das bequeme Gestühl und die fast schon perfekte Sitzposition erfreuen das Fahrer-Herz. Bild: Porsche / press-inform

    Das bequeme Gestühl und die fast schon perfekte Sitzposition erfreuen das Fahrer-Herz. Bild: Porsche / press-inform

Das dynamische Duo – in der Comic-Welt sind das Batman und sein junger Partner Robin. Während der eine ? Batman ? den unerbittlichen dunklen Ritter gibt, ist Robin eher der rebellische Freigeist. Diese Rollenverteilung trifft auch auf die beiden Porsche-Cayenne-Brüder GTS und Turbo S zu. Der aufgeladene Achtzylinder prügelt den 2.235 Kilogramm schweren SUV mit 570 PS und einem maximalen Drehmoment von 800 Newtonmetern nach vorne. Auf der Straße versteht der unbarmherzige Porsche-Kraxler wie auch die Zeichentrick-Fledermaus Batman keinen Spaß: “Beim Cayenne Turbo S geht es um die absolute Souveränität”, sagt Motorenentwickler Jürgen Burckhardt.

Die ist allemal gegeben. In nur 4,1 Sekunden erreicht der Cayenne Turbo S aus dem Stand die 100-km/h-Marke und lässt erst bei 284 km/h locker. Das liest sich nicht nur gut, das fährt sich auch dementsprechend. Wie alle Porsche Cayenne fliegt der Turbo S trotz seines relativ hohen Gewichtes förmlich um die Kurven. Nur bei flugs umrundeten engen Ecken macht sich das Zusatzgewicht des mächtigen Achtzylinder-Aggregates bemerkbar. Dann schiebt der zwangsbeatmete Top-Cayenne über die Vorderräder und fordert vom Fahrer eine Geschwindigkeits-Verringerung und einen wohldosierten Lenkeingriff. Auch der Spritverbrauch ist mit 11,5 Liter pro 100 Kilometer durchaus spürbar, zumal der in der Realität nur schwer zu erreichen dürfte.

Während der Cayenne Turbo S auf Hochgeschwindigkeitsstrecken seine Stärken ausspielen kann, zeigt der Cayenne GTS beim Asphalt-Slalom seine Stärken. “Der GTS ist in allem eine Spur knackiger und direkter als der Turbo S”, fasst Fahrwerksentwickler Volker Schmalzriedt die Stärken der Sechszylinder-Version zusammen. In der Tat liegt der GTS leichter in der Hand als die kompromisslose Turbo-Waffe. Der um 125 Kilogramm leichtere SUV lenkt freudig ein und ist durchaus empfänglich für die Korrekturen der gewohnt präzisen Lenkung. Es ist schon beachtlich, was die Porsche-Querdynamiker aus einem 2.110 Kilogramm schweren und 4,86 Meter langen Geländewagen herausholen. Diese Tanzfreude stellt nicht nur den Turbo in den Schatten, sondern auch alle anderen Cayenne-Modelle: Das sollte auch so sein. Seit seinem Debüt 2007 steht der GTS für die besonders fahraktive Variante.

Deswegen flitzt dieser Cayenne auch 24 Millimeter tiefer über die Straße als seine zivileren Brüder. Ordert man die Luftfederung für 3.498,60 Euro, sind es noch 20 Millimeter. Die sportlichere Abstimmung ist aber nur marginal spürbar. Auch auf schlechten Straßen und langen Strecken kann der Cayenne GTS überzeugen. Schließlich ist auch er mit einer Höchstgeschwindigkeit von 262 km/h keine rollende Schikane, und dass er für den 100-km/h-Sprint eine Sekunde länger braucht (mit Sport Chrono Paket), dürfte nur Beschleunigungs-Fans interessieren.

Wie groß der Fortschritt des neuen Cayenne GTS ist, wird deutlich, wenn man die Fahrleistungen mit dem keineswegs schlechten Vorgänger vergleicht: Im Vergleich zum bisherigen V8 generiert der doppelt zwangsbeatmete 20 PS und 85 Newtonmeter mehr, braucht aber 0,9 Liter weniger. In absoluten Zahlen sind das 440 PS bei einem maximalen Drehmoment von 600 Newtonmetern, bei einem Durchschnittsverbrauch von knapp zehn Litern. Äußerlich bleiben wenige Argumente für den Turbo: Die Front mit den großen Lufteinlässen samt Scheinwerfern ähnelt der Nase des großen Bruders wie ein Ei dem anderen. Für Überholprestige ist also gesorgt. Auch die gut dosierbare und kräftig zupackende Bremsanlage stammt aus dem Cayenne Turbo. Die Ohren der GTS-Fahrer werden mit der schwarzen Sportauspuffanlage massiert. Gratis gibt es beim Cayenne GTS breitere Radhäuser und stärker konturierte Seitenschweller. Immerhin hat der Turbo S die Vier-Punkt-LED-Frontleuchten ? ein gewisser Unterschied muss ja sein.

Im Innenraum fühlt sich der Porsche-Connaisseur schnell heimisch. Alles ist an seinem gewohnten Platz und die Verarbeitung solide. Vor allem das bequeme Gestühl und die fast schon perfekte Sitzposition erfreuen das Fahrer-Herz. Das hauptsächlich an der langen Lenkradsäule, die sich exakt an die Bedürfnisse des Piloten anpassen lässt. Soviel Porsche hat natürlich seinen Preis: Mit 166.696 Euro ist der Cayenne Turbo S kein Schnäppchen. Aber auch die mindestens 98.152 Euro die der GTS kostet, wollen erst einmal bezahlt werden. Immerhin steht der Cayenne GTS schon Ende Februar beim Händler, auf den Turbo müssen die Dampfhammer-Fans noch bis April warten. Doch egal welchen Teil des dynamischen Duos man wählt, Spaß bereiten beide und das nicht zu knapp.

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Wolfgang Gomoll; press-inform