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Renault Renault Alpine Concept: Beim Newcomer der legendären Marke wird es sich laut Markenchef Michael van der Sande um ein alltagstaugliches Fahrzeug handeln. Bild: Renault

| von Frank Volk

Im Vergleich zum Alpine Vision Concept, das im vergangenen Februar gezeigt wurde, dürfte sich für die kommende Serienversion nur wenig geändert haben. Aber was heißt Serienfertigung: vom neuen Alpine planen die Franzosen einen Gesamtabsatz von etwa 5.000 Einheiten. Gegenüber Automotive News Europe bestätigte Markenchef Michael van der Sande, dass es sich beim Newcomer der legendären Marke um ein alltagstaugliches Fahrzeug handeln werde. Gezeigt werden soll das Auto bei einem eigenen Event Ende des Jahres, der Verkauf dürfte bereits Anfang 2017 beginnen.

Vom Erfolg des ersten Modells hängt auch die weitere Entwicklung der Marke ab. In der Schublade hat Renault bereits Pläne, um um das Premieren-Modell eine Produktfamilie aufzubauen. Spekuliert wird bereits über ein SUV, über besonders sportliche Versionen sowieso.

Sportlich wird aber zunächst die Herausforderung, die Marke überhaupt ins Rollen zu bringen. Zwar erhielt das Vision Concept Beifall von Autoexperten aus aller Welt, ein Selbstläufer ist es aber keineswegs, derzeit eine neue Sportwagenmarke zum Erfolg zu führen, meinen die Experten von IHS Automotive und erinnern an das Beispiels des Alfa Romeo 4C. Von der Sportwagen-Szene wird das Auto zwar gefeiert, vom ursprünglichen Verkaufsziel ist der Flitzer aber meilenweit weg. IHS selbst erwartet beim Renault Alpine einen Absatz von 1.400 Einheiten in der Spitze.      

Neuer Alpine Vision: Renaults Prestigeobjekt