Technisch soll die Serienversion auf dem NP 300 Navara von Allianz-Partner Nissan aufbauen. Zudem will der französische Autobauer sein gewonnenes SUV-Know-how aus dem Captur und Kadjar einbringen. Der Motor des Concept Car stammt aus dem Renault Master Kleintransporter. Es handelt sich dabei um einen doppelt aufgeladenen 4-Zylinder-Diesel. Laut Renault soll die Serienversion eng am Concept Car angelehnt sein.

Für den Autobauer spielt der Alaskan eine wichtige Rolle in der globalen Wachstumsstrategie. Die Franzosen sind seit 17 Jahren in Europa die Nummer 1 unter den Kleintransporter-Herstellern. Um global in diesem Segment erfolgreich zu sein, braucht es allerdings einen Pick-up im Modellportfolio. Schließlich machen die geländegängigen Fahrzeuge mit Ladefläche rund ein Drittel der weltweit verkauften Kleintransporter aus.

Der Alaskan ist nach dem Duster Oroch bereits das zweite Modell mit dem der französische Autobauer den Pick-up-Markt erobern will. Beide Autos sind für eine Zuladung von einer Tonne ausgelegt. Ihre Gegner in dieser Gewichtsklasse sind Toyota Hilux, Mitsubishi L200, VW Amarok und der bereits erwähnte Nissan Navara.

Während der Duster Oroch nur für den südamerikanischen Markt konzipiert wurde und dort auch unter dem Renault Label bei den Händlern steht, soll der Alaskan weltweit die Pick-up-Szene aufmischen.

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Gabriel Pankow