• Ein Team der Skoda Berufsschule entwickelte in gemeinsamer Arbeit das Konzept und seine Umsetzung, unterstützt von Ausbildern und den Abteilungen Technische Entwicklung, Design und Produktion. - alle Bilder: Skoda

    Ein Team der Skoda Berufsschule entwickelte in gemeinsamer Arbeit das Konzept und seine Umsetzung, unterstützt von Ausbildern und den Abteilungen Technische Entwicklung, Design und Produktion. - alle Bilder: Skoda

  • Der Atero trägt eine Lackierung im Ton Black-Magic Metallic, rotes Zubehör (Wing, Spoiler, Schwellen) ist in Corrida-Rot gehalten; rote Konturen umlaufen den Kühlergrill, den Lufteinlass und den Diffusoreinsatz.

    Der Atero trägt eine Lackierung im Ton Black-Magic Metallic, rotes Zubehör (Wing, Spoiler, Schwellen) ist in Corrida-Rot gehalten; rote Konturen umlaufen den Kühlergrill, den Lufteinlass und den Diffusoreinsatz.

  • Der Atero basiter auf dem Skoda rapid Spaceback.

    Der Atero basiter auf dem Skoda rapid Spaceback.

Bei dem fahrfähigen Einzelstück auf Basis des Rapid Spaceback handelt es sich bereits um das dritte Azubi Car der Skoda Akademie. Michael Oeljeklaus, Produktionsvorstand der VW-Tochter, sagt: „Die jungen Leute sind mit großem Eifer und viel Herzblut bei der Sache. Daraus entstanden ist wieder einmal ein tolles, emotionales und einzigartiges Automobil, auf das die beteiligten Kolleginnen und Kollegen sehr stolz sein können.“

Mit dem Bau eines fahrfähigen Unikats durch die Auszubildenden hat das Unternehmen eine noch junge Tradition fortgesetzt. 2014 stellte ein Azubiteam das ultrakompakte Cabriolet CitiJet auf die Räder, 2015 folgte der Pick-up Funstar. Ziel des Projekts ist es, das Können und die Kreativität der Auszubildenden zu fördern.

Mit der Arbeit am Atero begannen die Auszubildenden Ende 2015. Das 26-köpfige Team der Berufsschule in Mladá Boleslav – vier junge Frauen und 22 junge Männer – entwickelte in gemeinsamer Arbeit das Konzept und seine Umsetzung, unterstützt von Ausbildern und den Abteilungen Technische Entwicklung, Design und Produktion. Das Projekt nahm rund 1.700 Arbeitsstunden in Anspruch.

Der Atero ist ein kompaktes, 4,3 Meter langes Coupé mit zwei Türen. Seine technische Ausgangsbasis, der Rapid Spaceback, ist kaum wiederzuerkennen – der Umbau fiel noch tiefgreifender aus als bei den beiden vorhergehenden Azubi Cars. Die B-Säulen wurden nach hinten versetzt, die C-Säulen stehen stärker geneigt. Das Dach läuft früh wieder nach unten, während die Fensterkante hinter den Türen nach oben zieht. 

Auch die Anbauteile erfuhren aufwändige Änderungen. Lüftungsöffnungen gliedern die Motorhaube, die Türen sind verlängert. Die Heckklappe orientiert sich am neuen Verlauf der C-Säulen und trägt einen langen Spoiler; die Rückleuchten sind ebenfalls modifiziert. Der hintere Stoßfänger schließt die großen Endrohre der Abgasanlage ein – sie kommt vom Octavia RS. Der Frontstoßfänger birgt einen großen Lufteinlass. Die Scheinwerfer des Atero sind in LED-Technik mit rotem Rücklicht ausgeführt.

Der 1,4 TSI-Motor mit 92 kW (125 PS) und das 7-Gang-Direktschaltgetriebe wurden farblich gestaltet, beim Fahrwerk legte das Azubiteam nochmals deutlich Hand an.

Mit dem Projekt Atero will der tschechische Hersteller die hohe Qualität seiner Berufsausbildung unterstreichen. Die 1927 gegründete Skoda Berufsschule bietet jungen Menschen eine drei- oder vierjährige Ausbildung in technischen Fächern mit dem Gesellenbrief oder dem Abitur als Abschluss. Derzeit sind fast 900 Auszubildende in 14 Ausbildungsgängen im Tagesstudium eingeschrieben, darunter sind 14 Prozent Frauen. Im Aufbaustudium verbessern derzeit rund 100 Mitarbeiter ihre Qualifizierung. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten alle Absolventen ein Arbeitsplatzangebot der VW-Tochter.