Skoda Superb iV Kvasiny

Škoda beginnt im Werk Kvasiny mit der Serienfertigung des Superb iV: Er verfügt über einen Plug-in-Hybridantrieb und ist das erste elektrifizierte Serienfahrzeug von Škoda. Bild: Škoda

| von Roswitha Maier

Der neue Škoda Superb iV mit Plug-in-Hybridantrieb wird ausschließlich im Werk Kvasiny gefertigt und entsteht dort auf derselben Fertigungsstraße wie die Superb-Varianten mit reinen Verbrennungsmotoren.

Produktionsvorstand Michael Oeljeklaus: "Der Beginn der Serienfertigung des Škoda Superb iV ist ein großer Schritt in Richtung Zukunft. In den letzten Monaten haben wir konsequent die nötigen Voraussetzungen geschaffen, um den Produktionsanlauf unseres ersten Modells mit Plug-in-Hybridantrieb im Werk Kvasiny zu ermöglichen. Damit ist der heutige Tag auch das Ergebnis einer großartigen Teamleistung."

 

Um den Standort Kvasiny auf die speziellen Anforderungen vorzubereiten, die der Fertigungsprozess des ersten elektrifizierten Škoda-Serienmodells an das Werk stellt, investierte der Autobauer rund 12 Millionen Euro. Angepasst wurden unter anderem die Karosseriefertigung und die Montagehalle. Durch die Umbaumaßnahmen lässt sich der Superb iV mit Plug-in-Hybridantrieb auf derselben Fertigungsstraße bauen wie Modelle mit konventionellem Verbrennungsmotor.

Im Superb iV entwickeln ein 1,4 TSI‑Benziner und ein Elektromotor gemeinsam eine Systemleistung von 160 kW (218 PS). Die rein elektrische Reichweite beträgt bis zu 56 Kilometer nach WLTP‑Zyklus, in Kombination mit dem Verbrennungsmotor liegt die Reichweite bei 930 Kilometern. Die Weltpremiere des ŠKoda Superb iV und der neuen E-Mobilitäts-Submarke iV fand im Mai 2019 in der slowakischen Hauptstadt Bratislava statt. Die Markteinführung erfolgt Anfang 2020.

Die Produktion des modernisierten Škoda Superb läuft im Škoda Auto Werk Kvasiny bereits seit Juli 2019. Neben dem Flaggschiff der Marke entstehen hier auch die SUV-Modellfamilien Karoq und Kodiaq. 2018 verließen erstmals mehr als 300.000 Fahrzeuge innerhalb eines Jahres die Fabrikhallen des Werks.