Skoda Kodiaq

Bevor Skoda die Coupe-Version des Kodiaq nach Europa bringt, muss der Hersteller erst einmal das Wachstum durch das neue begehrte Modell bewältigen, so Skoda-Chef Bernhard Maier. Bild: Skoda

| von Andreas Karius

"Wir wissen aus internen Untersuchungen, dass das Fahrzeug, das Sie ansprechen, auch in Märkten außerhalb Chinas gut ankommen würde. Daher prüfen wir, in welcher Form wir es nach Europa bringen können“, sagte Skoda-Chef Bernhard Maier im Gespräch mit der Zeitschrift auto motor und sport. Zuvor müsse Skoda aber erst einmal das Wachstum durch den neuen Kodiaq bewältigen.

Der SUV werde die nächste Wachstumsphase für Skoda einleiten. "Für uns ist der Kodiaq der Auftakt zu einer breit angelegten SUV-Offensive. Die ist eine von drei Säulen unserer Strategie." Skoda werde künftig auch einen kompakten SUV anbieten und damit die dritte SUV-Baureihe. "Es gibt einen klaren Trend zu Crossover-Modellen im Kleinwagensegment. Da geht es um Individualisierung und Lifestyle. Auch hier können wir uns ein Produkt vorstellen, das zu Skoda passt", sagte Maier. "Wir arbeiten an einem solchen Auto. Über Details möchte ich erst dann sprechen, wenn das Projekt eine gewisse Reife erreicht hat."

Dass Skoda in Sachen Design in der Liga von Audi und VW spielt, ist für Maier kein Problem. "Attraktives Design kostet  nicht zwangsläufig mehr Geld und ist für mich deshalb keine Frage von Premium oder nicht Premium. Wir können ja nicht mit der Einstellung antreten, keine schönen Autos bauen zu wollen." Dass es Probleme mit der Mutter VW geben könnte wegen der Skoda-Erfolge, glaubt Maier nicht. "Die Diskussion der internen Konkurrenz wird von außen überbewertet. Die nüchternen Zahlen sprechen eine andere Sprache. VW hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt – und Skoda eben auch."

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