| von Stefan Grundhoff

Skoda baut auch auf dem indischen Markt sein SUV-Portfolio aus. Nachdem dort unter anderem die beiden auch in Europa erfolgreichen Kodiaq und Karoq angeboten werden, wird das SUV-Modellprogramm ab Sommer um den Kushaq erweitert. Wie seine beiden Brüder basiert der Inder auf dem modularen Querbaukasten des Volkswagen-Konzerns und wird von einem Benzindirekteinspritzer mit 1,0 oder 1,5 Litern Hubraum (110 oder 150 PS) angetrieben. Im Gegensatz zu den größeren Skoda-Modellen verzichtet der Kushaq auf einen Allradantrieb und wird so allein über die Vorderachse angetrieben. Je nach Motorvariante gibt es für die Kunden wahlweise Sechsgangschaltgetriebe, Sechsgangautomatik oder ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe.

Durch den Radstand von 2,65 Metern soll der kleine Crossover trotz überschaubarer Abmessungen einen für großzügigen Innenraum bieten. Je nach Ausstattungslinie gibt es Ausstattungsdetails wie LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik, Infotainmentsystem und Alufelgen. Zudem bietet der Einstiegscrossover bis zu sechs Airbags, Berganfahrhilfe, Regen- und Lichtsensoren sowie Tempomat und Reifendruckanzeige. Die lokale Produktion der Skoda-Modelle erfolgt in den Werken in Pune und Aurangabad. "Mit unserem neuen Skoda Kushaq beginnt für Skoda Auto eine neue Ära auf dem indischen Subkontinent - in der Region, in der wir im Rahmen des Projekts INDIA 2.0 federführend sämtliche Aktivitäten des Volkswagen Konzerns verantworten", so Skoda-CEO Thomas Schäfer, "der Kushaq bildet den Auftakt zu einer Modelloffensive, die aus vier neuen Mittelklassemodellen von Skoda und Volkswagen besteht."

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