• Mit etwas Übung kann man einem Smart Forfour im Schnee Spaß haben. Bild: press-inform / smart

    Mit etwas Übung kann man einem Smart Forfour im Schnee Spaß haben. Bild: press-inform / smart

  • Das ESP hat die Traktion immer im Griff. Bild: press-inform / smart

    Das ESP hat die Traktion immer im Griff. Bild: press-inform / smart

  • Skifahrer umschwirren den Smart Forfour. Bild: press-inform / smart

    Skifahrer umschwirren den Smart Forfour. Bild: press-inform / smart

  • Mit dem 90-PS-Motor ist der Stadtfloh auch im Schnee gut unterwegs. Bild: press-inform / smart

    Mit dem 90-PS-Motor ist der Stadtfloh auch im Schnee gut unterwegs. Bild: press-inform / smart

  • Zwei Welten, ein Ziel: Der Snowboarder driftet, der Smart will das auch können. Bild: press-inform / smart

    Zwei Welten, ein Ziel: Der Snowboarder driftet, der Smart will das auch können. Bild: press-inform / smart

  • Geringe Steigungen sind kein Problem. Bild: press-inform / smart

    Geringe Steigungen sind kein Problem. Bild: press-inform / smart

  • Ein gefühlvoller Umgang mit dem ESP ist gefragt. Bild: press-inform / smart

    Ein gefühlvoller Umgang mit dem ESP ist gefragt. Bild: press-inform / smart

  • Das ESP wirft zu früh den Rettungsanker. Bild: press-inform / smart

    Das ESP wirft zu früh den Rettungsanker. Bild: press-inform / smart

  • Das ESP lässt sich nicht deaktivieren und ... Bild: press-inform / smart

    Das ESP lässt sich nicht deaktivieren und ... Bild: press-inform / smart

  • ... regelt den Motor notfalls runter, bis er abstirbt. Bild: press-inform / smart

    ... regelt den Motor notfalls runter, bis er abstirbt. Bild: press-inform / smart

  • Dank des archaischen Handbrems-Hebels geht es flott um die Kurve. Bild: press-inform / smart

    Dank des archaischen Handbrems-Hebels geht es flott um die Kurve. Bild: press-inform / smart

  • Das Zusammenspiel zwischen Gas und Kupplung will geübt sein. Bild: press-inform / smart

    Das Zusammenspiel zwischen Gas und Kupplung will geübt sein. Bild: press-inform / smart

  • Der Berg ruft und der Smart Forfour folgt. Bild: press-inform / smart

    Der Berg ruft und der Smart Forfour folgt. Bild: press-inform / smart

  • Das Beschleunigen klappt nur mit leichtem Gasfuß. Bild: press-inform / smart

    Das Beschleunigen klappt nur mit leichtem Gasfuß. Bild: press-inform / smart

  • Auch im Schnee kommt der Smart Forfour gut klar. Bild: press-inform / smart

    Auch im Schnee kommt der Smart Forfour gut klar. Bild: press-inform / smart

  • Der Dreizylinder-Turbo hängt gut am Gas. Bild: press-inform / smart

    Der Dreizylinder-Turbo hängt gut am Gas. Bild: press-inform / smart

  • Der Motor liegt auf der Hinterachse, das hilft auf glatten Untergrund. Bild: press-inform / smart

    Der Motor liegt auf der Hinterachse, das hilft auf glatten Untergrund. Bild: press-inform / smart

  • Richtige Drifts sind nur mit Hilfe der Handbremse ansatzweise zu realisieren. Bild: press-inform / smart

    Richtige Drifts sind nur mit Hilfe der Handbremse ansatzweise zu realisieren. Bild: press-inform / smart

  • Der geringe Wendekreis des Smart Forfour von 8,65 Metern hilft beim Schnee-Walzer. Bild: press-inform / smart

    Der geringe Wendekreis des Smart Forfour von 8,65 Metern hilft beim Schnee-Walzer. Bild: press-inform / smart

  • Das maximale Drehmoment von 135 Newtonmetern ist ausreichend. Bild: press-inform / smart

    Das maximale Drehmoment von 135 Newtonmetern ist ausreichend. Bild: press-inform / smart

Jedes Lebewesen hat seinen Lebensraum. Ein Fisch gehört in das Wasser, ein Vogel in die Luft und ein Mensch auf das Land. Bei Autos ist es ähnlich, da gibt es einige, die für die schnelle Hatz über die Landstraße geeignet sind, manche sind echte Rennstrecken-Athleten und wieder andere sind für das Kilometerfressen auf Autobahnen gemacht. Ein Smart Forfour fühlt sich in der Stadt wohl, kommt auch auf Autobahnen und Landstraßen gut klar, aber im Gebirge auf Schnee und Eis? Warum eigentlich nicht, schließlich sitzt der Motor auch bei der langen Variante hinten - um genau zu sein, unterhalb des Kofferraums.

Im österreichischen Kühtai, einem Ort, der 2.020 Meter hoch liegt, soll sich nun der Smart beweisen. Schnee ist genug vorhanden - dieser Tage eine Seltenheit - und die letzten Nächte sind knackig kalt. So dass ideale Bedingungen für diesen Schnee-Walzer der ganz besonderen Art herrschen. Das Test-Objekt, das außerhalb seiner gewohnten Umgebung zum Tanz gebeten wird, ist ein Smart Forfour mit 61 kW / 90 PS und einer Fünfgang-Handschaltung. Die tut dem Stadtfloh definitiv gut und macht deutlich mehr Spaß, als das unharmonisch Dynamik-raubende Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Der Weg den Berg hinauf verläuft problemlos. Unterstützt durch manuelle Gangwechsel hängt der Dreizylinder-Turbo gut am Gas und bereitet mit seinem maximalen Drehmoment von 135 Newtonmetern in Kombination mit dem niedrigen Gewicht von knapp einer Tonne richtig Freude.

Doch der Berg ruft und damit die kalte Feuertaufe für den deutschen Kleinwagen mit den französischen Twingo-Genen. Auf dem Schnee fühlt sich der Hecktriebler richtig wohl, dabei hilft neben dem Gewicht des Motors auf der Hinterachse, der geringe Wendekreis von 8,65 Metern. Dass die Lenkung gefühllos agiert, stört bei dem glatten Untergrund wenig. Also weg von der Straße und vor die Ski-Hütte. Die kleine Steigung ist kein Problem, zunächst nicht. Skifahrer und Snowboarder umschwirren den roten Farbklecks, wie Bienen die Blumen. Poppig schaut er ja aus der Smart, mit seinem knuffigen Kindchen-Schema-Gesicht. Passt also zu den flippigen Klamotten der Schnee-Surfer.

Die Handbremse trickst das ESP aus - fast

Doch jetzt geht es auf kupierte kaum geräumte Bergstraßen, da ist schon ein feinfühliger Umgang mit Gaspedal und Kupplung nötig, um den Grip nicht zu verlieren. Hat man den Kniff raus, wird es auch hier spaßig. Ideale Bedingungen für den wilden Drift-Rock-\'n\'-Roll. Ran an die Kurve, die Schrittfolge auf dem glatten Parkett ist einstudiert: scharf einlenken und rauf aufs Gas. Das Heck nimmt die Einladung an, schwenkt aus und dann passiert … nichts. Das verräterische gelbe Flackern im Rundinstrument entlarvt den Übeltäter: Das ESP fängt das wackelnde Hinterteil zuverlässig und souverän wieder ein. Was im Normal-Verkehr gut und wichtig ist, bremst hier den Spaß gewaltig ein.

Doch der Smart hat mit der guten alten Handbremse noch ein Querdynamik As im Ärmel, das die Diktatur der Sensorik und Software überlistet. Zumindest bis zu einem gewissen Grad. Da erscheint schon die nächste Kehre, gefühlvoll beschleunigen, warten, warten, scharf einlenken und kurz danach den Hebel ziehen. Juchhe, da kommt er doch der Popo. Das allgegenwärtige und nicht deaktivierbare ESP schaut dem ungezügelten Treiben ein ganze Weile wohlgesonnen zu, ehe es den Rettungsanker wirft und die Motorleistung herunterregelt, um Traktion zu finden. Das zieht der elektronische Schutzengel notfalls bis zum Stillstand der Maschine durch. Da hilft nur schnelles Kupplung-Treten und gefühlvolles Gasgeben, um den Drift-Super-Gau zu vermeiden. Aber auch das klappt und so werden der Smart, das ESP und der Schnee doch noch Freunde.