• Wesentliche Merkmale der Karosserie sind die üppig dimensionierten Schweller mit großem Profilquerschnitt 
sowie die extrem steife untere Querstrebe im Frontbereich. Von dieser Lösung profitieren Lenkpräzision und 
Längsstabilität. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

    Wesentliche Merkmale der Karosserie sind die üppig dimensionierten Schweller mit großem Profilquerschnitt sowie die extrem steife untere Querstrebe im Frontbereich. Von dieser Lösung profitieren Lenkpräzision und Längsstabilität. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

  • Zusätzliche Verstrebungen am Vorderwagen und zahlreiche Verstärkungen in den Bereichen Bodengruppe, 
Motorraum und Fahrzeugheck tragen zur hohen Karosseriesteifigkeit bei. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

    Zusätzliche Verstrebungen am Vorderwagen und zahlreiche Verstärkungen in den Bereichen Bodengruppe, Motorraum und Fahrzeugheck tragen zur hohen Karosseriesteifigkeit bei. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

  • Auch die Aufnahmen für die hintere Radaufhängung wurden verstärkt und steigern das ohnehin hohe 
Traktionsniveau des Lexus RC F. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

    Auch die Aufnahmen für die hintere Radaufhängung wurden verstärkt und steigern das ohnehin hohe Traktionsniveau des Lexus RC F. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

  • Neben der eigens für das Sportcoupé entwickelten Karosseriestruktur profitiert der RC F von speziellen 
Fügeverbindungen und Laserschweißverfahren. Beispiele für die hochmodernen Techniken sind besondere 
Adhäsiv-Verbindungen, das Laser Screw Welding und Mehrfach-Punktschweißungen.  - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

    Neben der eigens für das Sportcoupé entwickelten Karosseriestruktur profitiert der RC F von speziellen Fügeverbindungen und Laserschweißverfahren. Beispiele für die hochmodernen Techniken sind besondere Adhäsiv-Verbindungen, das Laser Screw Welding und Mehrfach-Punktschweißungen. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

  • Zur hohen Festigkeit tragen die eingeklebten Front- und Heckscheiben bei, die ein integraler Bestandteil der 
verwindungssteifen Karosseriestruktur sind.  - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

    Zur hohen Festigkeit tragen die eingeklebten Front- und Heckscheiben bei, die ein integraler Bestandteil der verwindungssteifen Karosseriestruktur sind. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

  • Die Verwendung hochfester Stahlbleche im Verbund mit Komponenten aus Aluminium ? etwa als Verstärkung 
für Motorhaube und Stoßfänger ? machen die Karosserie besonders leicht. Optional werden Motorhaube, 
Dach und Heckspoiler aus kohlefaserverstärktem Kunststoff gefertigt. In diesem Fall senkt der 
rennsporterprobte Hightech-Werkstoff das Gewicht der Karosserie noch einmal um rund 10 Kilogramm. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

    Die Verwendung hochfester Stahlbleche im Verbund mit Komponenten aus Aluminium ? etwa als Verstärkung für Motorhaube und Stoßfänger ? machen die Karosserie besonders leicht. Optional werden Motorhaube, Dach und Heckspoiler aus kohlefaserverstärktem Kunststoff gefertigt. In diesem Fall senkt der rennsporterprobte Hightech-Werkstoff das Gewicht der Karosserie noch einmal um rund 10 Kilogramm. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

  • Der V8-Motor des neuen RC F Sportcoupés entwickelt 12 Prozent mehr Kraft als im IS F und ist damit das 
leistungsstärkste V8-Aggregat, das Lexus je gebaut hat. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

    Der V8-Motor des neuen RC F Sportcoupés entwickelt 12 Prozent mehr Kraft als im IS F und ist damit das leistungsstärkste V8-Aggregat, das Lexus je gebaut hat. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

  • Die Zylinderköpfe und sämtliche beweglichen Teile wurden neu konstruiert, um eine höhere Spitzenleistung 
und eine höhere Maximaldrehzahl zu erreichen. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

    Die Zylinderköpfe und sämtliche beweglichen Teile wurden neu konstruiert, um eine höhere Spitzenleistung und eine höhere Maximaldrehzahl zu erreichen. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

  •  In der jetzigen Ausbaustufe entwickelt der 5,0-Liter-Motor 
mit 32 Ventilen eine Höchstleistung von 477 PS (351 kW) und damit 54 PS (40 kW) mehr als im IS F. 
Gleichzeitig stieg die Höchstdrehzahl von 6.800 auf 7.300 U/min. Zudem sorgt das höhere 
Verdichtungsverhältnis von 12,3:1 für einen Drehmomentzuwachs über den gesamten Drehzahlbereich. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

    In der jetzigen Ausbaustufe entwickelt der 5,0-Liter-Motor mit 32 Ventilen eine Höchstleistung von 477 PS (351 kW) und damit 54 PS (40 kW) mehr als im IS F. Gleichzeitig stieg die Höchstdrehzahl von 6.800 auf 7.300 U/min. Zudem sorgt das höhere Verdichtungsverhältnis von 12,3:1 für einen Drehmomentzuwachs über den gesamten Drehzahlbereich. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

  • Der neue Motor ist mit einem weiterentwickelten Achtgang-Direktschaltgetriebe (SPDS) kombiniert. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

    Der neue Motor ist mit einem weiterentwickelten Achtgang-Direktschaltgetriebe (SPDS) kombiniert. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

  • Als erster Lexus Hochleistungsmotor läuft der neue Achtzylinder bei geringerem Tempo im Atkinson-Zyklus 
und spart damit Kraftstoff. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

    Als erster Lexus Hochleistungsmotor läuft der neue Achtzylinder bei geringerem Tempo im Atkinson-Zyklus und spart damit Kraftstoff. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

  • Da der Motor bis zu einer Geschwindigkeit von 220 km/h mit einem stöchiometrischen Kraftstoff-
/Luftverhältnis arbeitet, konnten die Verbrauchswerte selbst bei sehr sportlichem Fahrstil reduziert werden. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

    Da der Motor bis zu einer Geschwindigkeit von 220 km/h mit einem stöchiometrischen Kraftstoff- /Luftverhältnis arbeitet, konnten die Verbrauchswerte selbst bei sehr sportlichem Fahrstil reduziert werden. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

  • Zu den speziellen Komponenten des Hochleistungsmotors zählen Titanventile, geschmiedete Pleuel und eine 
Vielzahl gewichtsreduzierter Teile, die Ansprechverhalten und Drehfreude des Achtzylinders fördern. Mit dem 
optimierten Layout der Auspuffanlage werden die Pulsationseffekte der Abgase noch effektiver genutzt, 
während der luftgekühlte Ölkühler für optimale thermische Bedingungen sorgt. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

    Zu den speziellen Komponenten des Hochleistungsmotors zählen Titanventile, geschmiedete Pleuel und eine Vielzahl gewichtsreduzierter Teile, die Ansprechverhalten und Drehfreude des Achtzylinders fördern. Mit dem optimierten Layout der Auspuffanlage werden die Pulsationseffekte der Abgase noch effektiver genutzt, während der luftgekühlte Ölkühler für optimale thermische Bedingungen sorgt. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

  • Ein modifiziertes Schwallblech in der Ölwanne hemmt die Bewegung des Schmierstoffs und reduziert die 
Reibung. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

    Ein modifiziertes Schwallblech in der Ölwanne hemmt die Bewegung des Schmierstoffs und reduziert die Reibung. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

  • Ein modifiziertes Schwallblech in der Ölwanne hemmt die Bewegung des Schmierstoffs und reduziert die 
Reibung. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

    Ein modifiziertes Schwallblech in der Ölwanne hemmt die Bewegung des Schmierstoffs und reduziert die Reibung. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

  • Weitere Maßnahmen wie die Titanventile auf der Ein- und Auslassseite, die neuen hochfesten Schmiedepleuel 
und die neuen Kurbelwellen-Hauptlager machen den Motor besonders drehzahlfest. Gleiches gilt für 
Kurbelzapfen, Pleuelfußlager und Kurbelwangen. Sie wurden kleiner dimensioniert, um die oszillierenden 
Massen zu reduzieren. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

    Weitere Maßnahmen wie die Titanventile auf der Ein- und Auslassseite, die neuen hochfesten Schmiedepleuel und die neuen Kurbelwellen-Hauptlager machen den Motor besonders drehzahlfest. Gleiches gilt für Kurbelzapfen, Pleuelfußlager und Kurbelwangen. Sie wurden kleiner dimensioniert, um die oszillierenden Massen zu reduzieren. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

  • Die Auspuffanlage mit groß dimensionierten Hosenrohren sorgt dafür, dass die Abgase den Brennraum schnell 
und ungehindert verlassen können. Auch die Zusammenführungen sind größer dimensioniert, was besonders 
dem Auspuff-Sound zugute kommt. Schließlich wurde der Aufbau des Hauptschalldämpfers modifiziert. Im 
Ergebnis arbeitet die Anlage bei geringen Drehzahlen sehr leise und entwickelt bei mittleren und hohen 
Drehzahlen einen voluminösen, dynamischen Klang. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

    Die Auspuffanlage mit groß dimensionierten Hosenrohren sorgt dafür, dass die Abgase den Brennraum schnell und ungehindert verlassen können. Auch die Zusammenführungen sind größer dimensioniert, was besonders dem Auspuff-Sound zugute kommt. Schließlich wurde der Aufbau des Hauptschalldämpfers modifiziert. Im Ergebnis arbeitet die Anlage bei geringen Drehzahlen sehr leise und entwickelt bei mittleren und hohen Drehzahlen einen voluminösen, dynamischen Klang. - Bild: Stefan Grundhoff; press-inform

Was für eine Sportskanone hat Lexus denn da auf die Reifen gestellt? Langweile vergangener Jahre: vergessen! Müde Antriebe: wie weggeblasen! Der RC F ist der schönste und beste Lexus aller Zeiten ? und hat zudem jede Menge Suchtpotenzial.

Die schlechte Nachricht vorweg: von den pro Jahr geplanten 5.000 Lexus RC F werden gerade einmal 100 Fahrzeuge ihren Weg nach Deutschland finden; kaum Autos werden sich nach Österreich und die Schweiz verirren. Wer Lust auf den scharfen Nippon-Sportler hat, kann ab 75.000 Euro zuschlagen. Marktstart: im kommenden Januar. Die größten Vorteile am Lexus RC F: er sieht spektakulär aus, verzichtet auf Hybridentbehrungen jeglicher Art und kommt nicht aus dem Volumenhause Audi, BMW oder Mercedes. Wer an der IS F Sportlimousine bereits seine helle Freude hatte, wird sich in den Lexus RC F verlieben. Nicht nur optisch ist das 4,71 Meter lange Sportcoupé eine wahre Versuchung. “Der macht jedem Fahrer Spaß”, unterstreicht Chefentwickler Yukihiko Yaguchi, “egal wie er den RC F einsetzt. In dem Wagen steckt das, was wir von LFA und IS F gelernt haben.”

Von Null auf 100km/h in 4,5 Sekunden

Der Lexus RC F hat trotz des üppigen Leergewichts von knapp 1,8 Tonnen das Zeug zur Rennmaschine. Das liegt nicht allein am fünf Liter großen V8-Sauger, der 351 kW / 477 PS und bis zu 530 Nm leistet. Es ist nicht die Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h, die ohne technische Abregelung nach Aussagen von Yukihiko Yaguchi “über 300 km/h” betragen würde. Es ist das exzellente Gesamtpaket, das die Lexus-Ingenieure ihrem jüngsten F-Modell in die Wiege gelegt haben. Der RC F ist durchweg exzellent abgestimmt und dürfte daher auch in Garching, Neckarsulm und Affalterbach ernst genommen werden.

Die Lenkung ist zwar etwas zu leichtgängig, aber allemal direkt genug, um Rennstrecken jeglichen Kurvenschrecken zu nehmen. Die betont sportliche Abstimmung von Federn und Dämpfern, die über insgesamt vier Fahrmodi ebenso beeinflusst werden können wie Getriebe und Motor, zaubert dem Piloten in anschmiegsam-bequemen Sportsitzen mehr als ein Lächeln auf die Lippen, auch wenn es mit dem in Aussicht gestellten Normverbrauch von 10,8 Litern nichts werden sollte. Schließlich drückt sich der Coupé-Koloss in 4,5 Sekunden über die 100er-Marke und schafft den Zwischenspurt 80 auf 120 km/h in 3,7 Sekunden. Die nächste Landstraßentour kann kommen und der Achtender lässt sich spielend bis 7.300 Touren drehen.

Achtstufige Sportautomatik

Unten heraus könnte der Japaner noch etwas sonorer Brüllen, um sich mit seiner vierflutigen Auspufforgel gegen die lautstarke Konkurrenz durchzusetzen. Doch über 4.000 U/min tönt der Sauger beeindruckend klar und hungrig zugleich. Wer mehr Sound und noch mehr Tatendrang will, schaltet über die Paddel am Lenkrad in Millisekunden herunter. Ein manuelles Schaltgetriebe vermisst bei der achtstufigen Sportautomatik niemand, denn die Schaltzeiten kratzen an denen eines Doppelkupplungsgetriebes ohne sich mit dessen Anfahrruckeln herumschlagen zu müssen. “Lediglich die Basis-Parameter stammen vom IS F”, leitet Yaguchi zum Triebwerk ein, “zwar weist der V8 nach wie vor 5,0 Liter Hubraum auf, aber das Triebwerk ist grundlegend neu konstruiert. Gleiches gilt für den Antriebsstrang und das Fahrwerk.” Der RC F bekommt seine 477 PS noch bissiger auf den Boden, wenn sich der Pilot für das optionale Torque Vectoring Differential entscheidet, das die Motorleistung mit einer Mehrscheibenkupplung in den drei Modi Standard, Slalom und Track variabel auf die Hinterräder verteilt oder diese entsprechend abbremst.

Der Innenraum des RC F zeigt sich im bekannten Lexus-Look. Wertig verarbeitet, jedoch zerklüftet und mit Bedienmodulen überhäuft, die einer Play Station die Bildschirmröte auf das zu kleine Display treiben. Dass der Lexus RC F trotz seines Hightech-Anspruchs noch mit einer betagten Fußfeststellbremse ausgestattet ist, bleibt nicht mehr als ein fader Beigeschmack. Das holt allein die Angst einflößende Optik mit dem Diabolo-Grill wieder heraus, die zusammen mit den LED-Augen eine freie linke Autobahnspur garantiert. Und wer noch mehr die Backen aufblasen will, ordert das Karbonpaket für Motorhaube, Dach und den ausfahrbaren Heckspoiler. Nächsten Sommer legt Lexus eine zahme Version nach. Hoffentlich hat der nicht unter 300 PS. Ein Sportler soll der RC schließlich bleiben.

gp / Stefan Grundhoff; press-inform