• Carlo Abarth hatte sich 1947 selbstständig gemacht. Mit selbst konstruierten Rekord- und Rennwagen sowie einem breit gefächerten Tuning-Angebot vor allem für Fahrzeuge der Marke Fiat wurden die in Turin beheimateten Officine Abarth schnell zur Legende. - alle Bilder: Fiat

    Carlo Abarth hatte sich 1947 selbstständig gemacht. Mit selbst konstruierten Rekord- und Rennwagen sowie einem breit gefächerten Tuning-Angebot vor allem für Fahrzeuge der Marke Fiat wurden die in Turin beheimateten Officine Abarth schnell zur Legende. - alle Bilder: Fiat

  • 1970 erhielt der in Österreich geborene Wahl-Italiener den Auftrag, den Rennwagen für die damals neu geschaffene Nachwuchsrennserie Formula Italia zu konstruieren. Seine Idee war es, für den Entwicklungsauftrag SE025 aus Kostengründen möglichst viele Serienteile einzusetzen.

    1970 erhielt der in Österreich geborene Wahl-Italiener den Auftrag, den Rennwagen für die damals neu geschaffene Nachwuchsrennserie Formula Italia zu konstruieren. Seine Idee war es, für den Entwicklungsauftrag SE025 aus Kostengründen möglichst viele Serienteile einzusetzen.

  • Chefingenieur Mario Colucci verwendete unter anderem den 110 PS starken Saugmotor aus dem Fiat 124S, das Getriebe aus der Lancia Fulvia, Fahrwerksteile aus dem Autobianchi A111, die Lenkung des Fiat 128 und die Scheibenbremsen des Fiat 125. Der letztlich erreichte Verkaufspreis von 1,82 Millionen Lire war tatsächlich ein Sonderangebot - ein serienmäßiger Fiat 124 Coupé kostete zu der Zeit knapp 1,7 Millionen Lire.

    Chefingenieur Mario Colucci verwendete unter anderem den 110 PS starken Saugmotor aus dem Fiat 124S, das Getriebe aus der Lancia Fulvia, Fahrwerksteile aus dem Autobianchi A111, die Lenkung des Fiat 128 und die Scheibenbremsen des Fiat 125. Der letztlich erreichte Verkaufspreis von 1,82 Millionen Lire war tatsächlich ein Sonderangebot - ein serienmäßiger Fiat 124 Coupé kostete zu der Zeit knapp 1,7 Millionen Lire.

  • Mit einem Gitterrohrrahmen als tragende Struktur und einer Kunststoffkarosserie wiegt der Renner 450 Kilogramm und ist 200 km/h schnell. Ein Potenzial, dass Leo Aumüller während der Showläufe rund um Schloss Dyck lieber nicht ausnutzte. Schließlich herrschen während der Demonstrationsrunden auf der eigens zu diesem Zweck gesperrten Landstraße strikte Geschwindigkeitsbeschränkungen.

    Mit einem Gitterrohrrahmen als tragende Struktur und einer Kunststoffkarosserie wiegt der Renner 450 Kilogramm und ist 200 km/h schnell. Ein Potenzial, dass Leo Aumüller während der Showläufe rund um Schloss Dyck lieber nicht ausnutzte. Schließlich herrschen während der Demonstrationsrunden auf der eigens zu diesem Zweck gesperrten Landstraße strikte Geschwindigkeitsbeschränkungen.

  • Wie rasant in den letzten fünf Jahrzehnten auch in Nachwuchsrennserien die Entwicklung voranschritt, zeigt das Fahrzeug aus der aktuellen ADAC Formel 4 powered by Abarth. Kohlefaser-Chassis, Schaltwippen am Lenkrad und Turbomotor sind heute Stand der Technik.

    Wie rasant in den letzten fünf Jahrzehnten auch in Nachwuchsrennserien die Entwicklung voranschritt, zeigt das Fahrzeug aus der aktuellen ADAC Formel 4 powered by Abarth. Kohlefaser-Chassis, Schaltwippen am Lenkrad und Turbomotor sind heute Stand der Technik.

  • Der per Reglement auf 118 kW (160 PS) begrenzte 1,4-Liter-Vierzylinder beruht auf dem Triebwerk, das in allen Serienfahrzeugen von Abarth - vom Abarth 595 bis zum  Abarth 695 biposto - für Fahrspaß sorgt und auch die Tourenwagen in den Markenpokalen der Trofeo Abarth antreibt.

    Der per Reglement auf 118 kW (160 PS) begrenzte 1,4-Liter-Vierzylinder beruht auf dem Triebwerk, das in allen Serienfahrzeugen von Abarth - vom Abarth 595 bis zum Abarth 695 biposto - für Fahrspaß sorgt und auch die Tourenwagen in den Markenpokalen der Trofeo Abarth antreibt.

  • Neben den Formel-Rennern begeistern auch heute noch die historischen Abarth-Straßenmodelle.

    Neben den Formel-Rennern begeistern auch heute noch die historischen Abarth-Straßenmodelle.

  • Die Trofeo Abarth wird seit 2009 ausgetragen.

    Die Trofeo Abarth wird seit 2009 ausgetragen.

Im Wasserschloss am Niederrhein traf der historische Formel-Renner mit der Fahrgestellnummer 0001 auf seinen Urenkel – den Boliden aus der deutschen ADAC Formel 4. In dieser 2015 zum ersten Mal durchgeführten Nachwuchsrennserie ist Abarth offizieller Motorenpartner. Womit sich ein Kreis schloss.

Auch die Formula Italia wurde Anfang der 1970er Jahre erfunden, um die Lücke zwischen dem Kartsport und der sehr aufwändigen Formel 3 zu schließen. Heute erleichtert die ADAC Formel 4 powered by Abarth den ersten Schritt in den professionellen Rennsport mit Formel-Fahrzeugen. Und so glich der Paarlauf der beiden Boliden einer von Tausenden begeisterter Zuschauer begleiteten Zeitreise über mehr als vier Jahrzehnte Nachwuchsförderung aus dem Hause Abarth.

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gp