Volkswagen hat am 23. August nach dreiwöchiger Sommerpause wieder die Produktion im Werk Hannover gestartet. Während des Urlaubskorridors nutzte man am Standort Stöcken die Zeit für umfassende Bauarbeiten. Bereits Ende des vergangenen Jahres erklärte Volkswagen das niedersächsische Werk zum Mehrmarken-Standort. Über 450 einzelne Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen sowie Instandhaltungsarbeiten wurden im Werk umgesetzt.

Der Fokus der Arbeiten lag auf dem bevorstehenden Start der Serienproduktion des neuen Multivan. Zeitgleich wurde die Integration der ID. Buzz-Fertigung in die bestehende Infrastruktur vorangetrieben sowie acht kleine Hallen zum Bau einer Fertigungshalle für Premium-e-Modell-Teile abgerissen. Diese Maßnahmen sind VWN zufolge sichtbare Zeichen für die künftige Fertigung von D-SUVs für weitere Konzernmarken.

Parallel zum T6.1 wird in Hannover die neueste Generation des Bulli gefertigt werden. Letzte Qualitäts-Checks und Optimierungen wurden beispielsweise im neuen Karosseriebau für die kommende Bulli-Generation vorgenommen. Alleine in der Montage verweist VWN auf über 100 Modernisierungsmaßnahmen, wie etwa die neuen Mitfahrbänder. Für die Fertigung des ID. Buzz mit seiner optischen Anlehnung am T1 wurde eine vollautomatische Anlage zur Montage der Räder errichtet und im Presswerk eine neue Platinenschneidanlage mit 70 Metern Länge und 17 Metern Breite aufgebaut.

Die Lackiererei kann nun sowohl von den Modellen T6.1, dem neue Multivan sowie dem ID. Buzz durchlaufen werden. Die Serienproduktion des vollelektrischen Bullis wird im kommenden Jahr beginnen; hierfür wurden während des Werksurlaubs in der Montage zwei komplett neue Bandabschnitte mit modernster Fördertechnik aufgebaut.

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