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Laut Volvo-CEO Lex Kerssemakers brauchen die Konsumenten kein Auto mit mehr Reichweite, als sie tätsachlich fahren. Bild: Petair-Fotolia.com

| von Jennifer Kallweit

Wie Automotive News berichtet, soll das neue Elektroauto in der Premiumklasse zwischen 35.000 und 40.000 US-Dollar kosten. In dem Bericht sagt der Volvo-CEO Lex Kerssemakers, dass seiner Meinung nach kein Weg an einem Elektrofahrzeug in den USA vorbei führt, um dort den Volumenabsatz anzukurbeln. Der schwedische OEM will in den kommenden Monaten entscheiden, ob das neue Modell auf einer bereits basierenden Reihe aufsetzt, ein eigenständiges Produkt wird  oder vielleicht etwas ganz anderes.

Kerssemakers glaubt, dass – unabhängig von der Größe der Fahrzeuge – die US-Verbraucher nicht überzeugt werden, ein elektrisches Auto zu kaufen, wenn die Elektroautos nicht weit mehr Reichweite aufbringen können, als die Konsumenten tatsächlich brauchen.

Der Bericht geht nicht darauf ein, auf welcher Plattform das neue E-Fahrzeug gebaut werden soll. Denkbar sind sowohl die SPA-Architektur wie beim XC60 als auch die künftige CMA-Plattform, auf der das XC40-Kompaktmodell baut. Die Analysten von IHS Markit gehen derzeit von einem XC40-basierten Elektroauto aus, das Ende 2018 in die Produktion geht, gefolgt von einem neuen D-Segment-Elektroauto basierend auf der  SPA-Plattform in 2019.

Der Zeitplan 2019-22 ist im Vergleich zu den Debatten über das Verbraucher-Interesse an Elektromodellen signifikant. IHS sieht ein großes Problem in der Preisgestaltung der OEMs: Die Autohersteller gehen mit ihren Elektroautos zu einem Preis auf den Markt, den die Konsumenten bereit sind zu zahlen. Allerdings sind die Modelle nicht auf eine sofortige Rentabilität ausgelegt. Die Reichweite wird zunehmen und damit gibt es immer weniger Kauf-Barrieren. Zudem investieren viele US-Gebiete zunehmend in Ladestationen. Darüber hinaus werden Verbraucher mit dem Anstieg der Elektroautos auf dem Markt immer vertrauter mit der Technologie.

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