• Vorschau auf den neuen VW Passat 2015

    Vorschau auf den neuen VW Passat 2015

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    Vorschau auf den neuen VW Passat 2015

  • Vorschau auf den neuen VW Passat 2015

    Vorschau auf den neuen VW Passat 2015

  • VW Passat 2015 Karosseriestruktur

    VW Passat 2015 Karosseriestruktur

  • VW Passat 2015 Karosseriestruktur

    VW Passat 2015 Karosseriestruktur

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    VW Passat 2015 Karosseriestruktur

Das Aussehen des Passat bleibt unspektakulär; da bleibt Volkswagen seiner Linie treu. Bei nahezu identischen Dimensionen hat das Familienmobil aus Wolfsburg um bis zu 85 Kilogramm abgespeckt und präsentiert sich mehr denn je mit Technik vollgestopft. Komplett animiertes Cockpit, Head-Up-Display und eine mächtige Zahl von Assistenzsystemen machen Limousine und Kombi zeitgemäßer denn je. Besonders vom Plug-In-Passat verspricht sich Volkswagen zusätzlich zu den Dieselvarianten einiges an Stoßkraft im volumenreichen Flottengeschäft. „Im Jahre 2018 wollen wir der erfolgreichste Automobilhersteller der Welt sein“, sagt Volkswagen-Entwicklungsvorstand Heinz-Jakob Neusser, „auf dem Weg dahin ist der neue Passat eines der Kernfahrzeuge.“ Seit 1973 wurden 22 Millionen Passat produziert. Vom aktuellen Modell liefen bisher 1,1 Million Fahrzeuge von den internationalen Bändern.

Seine Weltpremiere feiert die achte Generation des VW Passat auf dem Pariser Autosalon im Oktober; zum November kommen Limousine und Variant in den Handel. Die Preise dürften sich trotz der gewollten Höherpositionierung aufgrund harter Wettbewerbssituationen kaum nach oben verändern. Preislich geht es aktuell für den 90 kW / 122 PS starken VW Passat 1.4 TSI als Limousinen-Handschalter bei 25.375 Euro los. Von seinem Haupt-Produktionsstandort Emden wird er aktuell in hundert Länder exportiert.

Besonders im Innenraum will die achte Passat-Generation beim Kunden punkten und klopft so lautstark an die Tür zur Premiumliga. So ist das deutsche Mittelklassemodell das erste Fahrzeug seiner Klasse, das auf Wunsch mit einer komplett animierten Instrumenteneinheit in den Handel fährt. Tacho, Drehzahlmesser, Navigation und weitere Funktionen werden auf einem 12,3 Zoll großen Display wiedergegeben, das mit 1.440 x 540 Pixeln gestochen scharf sämtliche Informationen darstellt. Wem das nicht reicht, kann Limousine und Variant ergänzend mit einem Head-Up-Display ordern. Die Informationen werden hierbei wie bei Mazda und Peugeot auf eine ausfahrbare Glasscheibe projiziert. Heinz Jakob Neußer: „Wir sprengen Klassengrenzen. Wir sind zwischen B- und C-Segment mit dem neuen Modell eine halbe Klasse höher unterwegs. Da geht es auch darum, die Komfortansprüche der Kunden erfüllen.“ So gibt es unter anderem Details wie klimatisierte Komfortsitze mit Massagefunktion, zahlreiche Fahrerassistenzsysteme, Fond-Entertainment, LED-Leuchten rundum oder eine neue Generation von Entertainment- / Navigationssystemen mit entsprechender Vernetzung.

Unverändert punkten will der VW Passat mit den bekannten Qualitäten Innenraum, Laderaum und Variabilität. Der 4,77 Meter lange VW Passat zeigt sich außen kaum verändert (zwei Millimeter kürzer, 1,4 Zentimeter flacher), hat aber 3,3 Zentimeter mehr Innenraum. „Das bedeutet mehr Beinfreiheit und auch ein größeres Kofferraumvolumen“, erklärt Neußer, „wir haben zum Beispiel 47 Liter Kofferraumvolumen beim Variant zulegen können.“ Dann stehen 650 bis 1.740 Liter zur Verfügung.

Das Antriebsgesamtpaket aus Front- und Allradlern – wahlweise mit Handschaltung oder Doppelkupplungsgetriebe – umfasst zunächst vier Dieseltriebwerke mit 1,6 sowie 2,0 Litern Hubraum in einem Spektrum von 88 kW / 120 PS bis 176 kW / 240 PS. Der Topdiesel verbraucht trotz 500 Nm Drehmoment gerade einmal 5,3 Liter. Bei den Benzinern gibt es Vierzylinder mit 1,4, 1,8 und 2,0 Litern Hubraum. Die Leistungspalette liegt zwischen 92 kW / 125 PS und 206 kW / 280 PS. Zylinderabschaltung und zahlreiche Effizienzmaßnahmen sollen die Verbräuche um 20 Prozent reduzieren. „Für uns ist das eine ganze Welt“, unterstreicht Entwicklungschef Dr. Heinz-Jakob Neußer. Im kommenden Herbst reichen die Wolfsburger einen Benziner mit Plug-In-Hybrid-Antrieb nach, dessen Elektromodul eine Reichweite von bis zu 50 Kilometern realisieren soll. Seine Gesamtleistung liegt mit 211 PS knapp über der des VW Golf Plug-In-Hybrid. Seine Gesamtreichweite: 1.000 km.

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Stefan Grundhoff, press-inform