• Der VW Up hat eine deutlich sportlichere Front. Bild: press-inform / VW

    Der VW Up hat eine deutlich sportlichere Front. Bild: press-inform / VW

  • Der VW Up ist 3,60 Meter lang. Bild: press-inform / VW

    Der VW Up ist 3,60 Meter lang. Bild: press-inform / VW

  • Ab Ende September steht der Up beim Händler. Bild: press-inform / VW

    Ab Ende September steht der Up beim Händler. Bild: press-inform / VW

  • Der Innenraum ist deutlich farbenfroher. Bild: press-inform / VW

    Der Innenraum ist deutlich farbenfroher. Bild: press-inform / VW

  • Den VW Up gibt es in poppigen Farben. Bild: press-inform / VW

    Den VW Up gibt es in poppigen Farben. Bild: press-inform / VW

  • Der Turbo-Dreizylinder-Benziner passt gut zum VW Up. Bild: press-inform / VW

    Der Turbo-Dreizylinder-Benziner passt gut zum VW Up. Bild: press-inform / VW

  • Der VW Up kostet mindestens 9.850 Euro. Bild: press-inform / VW

    Der VW Up kostet mindestens 9.850 Euro. Bild: press-inform / VW

  • Der VW Up beats! hat eine kräftige Stereoanlage. Der Preis: mindestens 13.150 Euro. Bild: press-inform / VW

    Der VW Up beats! hat eine kräftige Stereoanlage. Der Preis: mindestens 13.150 Euro. Bild: press-inform / VW

  • Das Fahrwerk ist stößig. Bild: press-inform / VW

    Das Fahrwerk ist stößig. Bild: press-inform / VW

  • Das eigene Handy wird mit dem Fahrzeug verbunden. Bild: press-inform / VW

    Das eigene Handy wird mit dem Fahrzeug verbunden. Bild: press-inform / VW

  • Konnektivität steht beim VW Up jetzt im Zentrum. Bild: press-inform / VW

    Konnektivität steht beim VW Up jetzt im Zentrum. Bild: press-inform / VW

  • Der Kofferraum fasst 251 bis 959 Liter. Bild: press-inform / VW

    Der Kofferraum fasst 251 bis 959 Liter. Bild: press-inform / VW

  • Die beiden Sauger wirken schnell angestrengt. Bild: press-inform / VW

    Die beiden Sauger wirken schnell angestrengt. Bild: press-inform / VW

  • Den VW Up gibt es als Zwei- und Vier-Türer. Bild: press-inform / VW

    Den VW Up gibt es als Zwei- und Vier-Türer. Bild: press-inform / VW

  • Der VW Up ist für junge Leute gedacht. Bild: press-inform / VW

    Der VW Up ist für junge Leute gedacht. Bild: press-inform / VW

  • Die Waben-Optik im Kühlergrill erinnert an den GTI. Bild: press-inform / VW

    Die Waben-Optik im Kühlergrill erinnert an den GTI. Bild: press-inform / VW

  • Optional gibt es eine Rückfahrkamera. Bild: press-inform / VW

    Optional gibt es eine Rückfahrkamera. Bild: press-inform / VW

  • Der VW Up 2016 hat einen angedeuteten Heck-Diffusor. Bild: press-inform / VW

    Der VW Up 2016 hat einen angedeuteten Heck-Diffusor. Bild: press-inform / VW

  • Die Sitze sind durchaus bequem. Bild: press-inform / VW

    Die Sitze sind durchaus bequem. Bild: press-inform / VW

  • Die Verarbeitung des Innenraums ist solide. Bild: press-inform / VW

    Die Verarbeitung des Innenraums ist solide. Bild: press-inform / VW

Die Zeit des verschmitzten Grinsens gehört beim VW Up der Vergangenheit an. "Ernsthafter" sei der Kleinwagen geworden, "erwachsener" heißt es bei VW. Damit die neue Identität auch für jeden ersichtlich ist, gibt es jetzt GTI-Waben im schmallippigen Kühlergrill und einen angedeuteten Diffusor im Heck. Auch das LED-Tagfahrlicht ist neu und serienmäßig. Die schneidige Optik kommt nicht von ungefähr. VW will mit dem Up verstärkt bei Fahranfängern und jungen Auto-Enthusiasten für Begeisterung sorgen, für die auch Konnektivität und Personalisierung immer wichtiger sind.

Deswegen gibt es den Up in 13 teilweise poppigen Außen-Farben, die man mit drei Dachlackierungen und zehn Dekorfolien kombinieren kann. Im Innenraum haben die VW-Designer die Farbdosen ausgepackt und hübschen das Cockpit mit Applikationen in zehn verschiedenen Designs auf. Damit gewinnt die Kleinwagen-typische Hartplastik-Landschaft deutlich an Charme, zumal auch die Verarbeitung VW-typisch solide ist. Um die Akustik haben sich die Wolfsburger Jugendforscher ebenfalls gekümmert: Beats by Dr Dre genießt bei den Kopfhörer-Freaks Kultstatus. Jetzt gibt es den druckvollen Sound auch im Up für den Preis von mindestens 13.150 Euro serienmäßig auf die Ohren. Ansonsten halten sich die Änderungen im Innenraum in Grenzen: Im Fond ist immer noch viel Platz und der Kofferraum ist mit einem Volumen von 251 bis 959 Litern nur bei umgelegten Rückbanklehnen für den Transport größerer Güter geeignet. Der VW Up kostet mindestens 9.850 Euro, wer aber ein bisschen Luxus, wie eine Klimaanlage will, muss mindestens 12.450 Euro in die Hand nehmen.

Bei der Konnektivität soll der Up ein neues Zeitalter einläuten. Statt Mirror-Link oder einer ganzen App-Armada stehen das Smartphone des Autofahrers und eine VW-Up-App im Zentrum des Bedienkonzepts. Die VW-Software leistet einiges: Navigation, viele Fahrzeugdaten und sogar eine Schreiberkennung zur Eingabe von Navigations-Zielen und Begriffen. Dazu muss der Nutzer lediglich den Buchstaben auf das Smartphone malen. Eine Spracheingabe - zum Beispiel via Siri - ist dagegen nicht vorgesehen. Auch läuft nicht jede andere App parallel zu dem VW-Programm. Bei der Navigation heißt es entweder oder. Wer seinen gewohnten Lotsen nutzen will, kann das tun, muss aber mit der Standard-Bluetooth-Kopplung vorlieb nehmen.

Guter Dreizylinder

Die Idee, diesen "persönlichen Mikrokosmos", wie es VW-Entwickler Dirk Bernhards ausdrückt, mit ins Auto zu nehmen, ist durchaus clever. Schließlich hantiert fast jeder oft mit seinem Smartphone und eine Handyhalterung findet sich in vielen Autos. 170 Euro kostet die Aufrüstung inklusive des Radio "Composition Phone" (130 Euro, nur bei der mittleren und höchsten Ausstattungsvariante erhältlich). Beim Up Beats ist das System serienmäßig, sollte es auch sein. Denn diese Ausstattungsvariante kostet mindestens 13.150 Euro. Allerdings präsentiert sich das System gut drei Monate vor dem Marktstart Ende September noch ziemlich unausgegoren. Abstürze und Probleme beim Koppeln des Telefons stören noch die Handhabung. Bernhards verspricht diese Kinderkrankheiten abzustellen, bis der Up beim Händler steht. Danach sollen Updates das Programm auf dem neuesten Stand halten und weitere Funktionen dazukommen.

Aber VW ist immer noch ein Automobil-Hersteller und so freut es nicht nur die Traditionalisten, dass mit dem 1.0 TSI der Turbo-Dreizylinder beim kleinen VW Einzug hält. Der 66 kW / 90 PS-Motor ist eine sinnvolle Ergänzung, da die mäßigen Saug-Motoren mit dem rund 1.000 Kilogramm schweren Kleinwagen jenseits der Stadtgrenzen schnell angestrengt wirken. Mit dem Turbo-Dreizylinder macht der Up auf Autobahnen und zügig befahrenen Landstraßen ungleich mehr Spaß. Nach 9,9 Sekunden ist die 100-km/h-Marke geknackt und der Up rennt weiter bis 185 km/h. Allerdings schmälert das stößige Fahrwerk die Freude, die aber bei dem Blick auf die Tankanzeige schnell zurückkehrt. Mit einem Durchschnittsverbrauch von 5,8 Litern bei wirklich schnell und fordernd gefahrenen Strecken schlägt sich das Triebwerk wacker und übertrifft die Werksangabe lediglich um 1,4 Liter.