Ein T 6.1 auf der neuen Produktionslinie in Hannover

Ein T 6.1 auf der neuen Produktionslinie in der Montage - hier wird ab 2021 auch der neue Multivan produziert. Bild: VWN

| von Götz Fuchslocher
Zusätzliche Fertigungstechnik für die Montage des neuen Multivan
Zusätzliche Fertigungstechnik für die Montage des neuen Multivan wurde in die vorhandene Anlagentechnik integriert. Bild: VWN

Bei Volkswagen Nutzfahrzeuge spricht man von einer massiven Modernisierung der Produktion in Hannover. So habe man über 500 Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen in vier Wochen umgesetzt. In der dreiwöchigen Produktionspause (Kalenderwochen 31 bis 33) sowie in einer zusätzlichen Woche mit reduzierter Produktion wurden die Einzelmaßnahmen zur Instandhaltung und Modernisierung der Fertigung umgesetzt. Zentral stehen die Integration des neuen Multivan und des vollelektrischen ID.Buzz in die Produktion im Fokus.

Zu den Arbeiten zählen etwa die Demontage von Amarok-Anlagen im Karosseriebau, der Lackiererei und der Montage. Hier werden künftig Teile der ID.Buzz-Fertigung aufgebaut. Insgesamt betrifft diese Maßnahme laut VWN eine Fläche von rund 34.000 Quadratmetern. Zudem erfolgte eine Anpassung und der Umbau der Fördertechnik innerhalb der Lackiererei zur Integration des neuen Multivan sowie in der Montage als Voraussetzung für die ID.Buzz-Integration. Des Weiteren wurde eine neue BiColor-Lackieranlage für aktuelle Modelle der TFamilie, den neuen Multivan und den ID.Buzz aufgebaut.

Mit den aktuellen Maßnahmen setzen wir unsere Automatisierungs- und Digitalisierungs-strategie für die Produktion weiter konsequent um", erklärt Josef Baumert, Mitglied des Markenvorstands für Produktion und Logistik VWN. "Wir bauen die Produktion in Hannover komplett um, um hier künftig neben unseren erfolgreichen T-6.1-Modellen, ab dem kommenden Jahr den neuen Multivan als Verbrenner und Hybrid und schließlich unserem vollelektrischen ID.Buzz in einem Werk zu bauen. Ein klares Zeichen und Bekenntnis für die Zukunft unseres Werkes.“ Werkleiter Thomas Hahlbohm ergänzt: „Durch die Demontage alter Anlagen und den Aufbau neuer Produktionslinien wird die Zukunft für unser Werk jetzt endlich sichtbar. In allen Bereichen der Fahrzeugproduktion sind über 2.000 Menschen dabei, Anlagen für die zukünftigen Modellreihen aufzubauen oder in die bestehenden Prozesse zu integrieren.

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