Nissan Headquarter

Die andauernde Pandemie setzt dem japanischen Autobauer weiter deutlich zu. Bild: Nissan

| von Roswitha Maier

Nissan hatte bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr wegen der Corona-Pandemie einen Fehlbetrag von 671,2 Milliarden Yen verbucht - die ersten roten Zahlen seit elf Jahren. Die andauernde Pandemie setzt dem Autobauer weiter deutlich zu.

Nissan will mit Hilfe von Umstrukturierungen und einem Fokus auf Kernmärkte und -technologien wieder auf Wachstumskurs zurückkehren. So sollen die globalen jährlichen Produktionskapazitäten im Rahmen eines bis März 2024 laufenden "Transformationsplans" um 20 Prozent auf 5,4 Millionen Autos gesenkt werden. Für das am 1. April begonnene Geschäftsjahr rechnet der Konzern damit, dass der operative Verlust massiv auf 470 Milliarden nach 40,4 Milliarden Yen im Vorjahr steigen wird. Der Umsatz werde voraussichtlich um 21 Prozent auf 7,8 Billionen Yen zurückgehen.

Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres fuhr der Renault-Partner unter dem Strich einen Fehlbetrag von 285,59 Milliarden Yen ein. Im gleichen Vorjahresquartal hatte noch ein Gewinn von 6,38 Milliarden Yen in den Büchern gestanden. Der Umsatz fiel im ersten Quartal um satte 50,5 Prozent auf 1,17 Billionen Yen.

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