Nissan Frontier

Der japanische Autobauer Nissan will wegen des Coronavirus die Produktion in seinem Werk in Kyushu im Südwesten Japans vorübergehend stoppen. Bild: Nissan

| von Stefan Grundhoff

Wie das Magazin Mainichi berichtet, will Nissan die Fertigung im Kyushu-Werk in der Präfektur Fukuoka, das von der Tochtergesellschaft Nissan Motor Kyushu Co. betrieben wird, am kommenden Freitag einstellen, da es an Komponenten mangelt. Am kommenden Montag (17. Februar) soll im gleichen Werk eine Produktionslinie für Export-Fahrzeuge stillgelegt werden.

Nissan ist damit der erste Autohersteller in Japan, der die Produktion aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus einstellt. Erweiterte Fabrikschließungen haben die Komponentenversorgung ähnlich wie bei anderen Firmen unterbrochen. Als Reaktion auf den Ausbruch wurde die Stadt Wuhan in China am 24. Januar, dem ersten Tag des chinesischen Neujahrsfestes, gesperrt. Nach Angaben von IHS haben beide Produktionslinien eine tägliche Kapazität von rund 2.300 Fahrzeugen.

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