Opel-Chef Michael Lohscheller

Der Absatzrückgang von 53,1 Prozent fiel deutlich stärker aus als bei den anderen Marken des PSA-Konzerns. Bild: Opel

| von Roswitha Maier

Ein zweiter möglicher Lockdown könnte den nächsten empfindlichen Nachfrageeinbruch bringen und zu Unterbrechungen der Lieferketten führen.

Opel hatte gemeinsam mit der britischen Schwestermarke Vauxhall in den ersten sechs Monaten 2020 trotz Corona gut 110 Millionen Euro operativen Gewinn beigetragen. Allerdings wurden in dem Halbjahr nur noch gut 266.000 Autos der beiden Marken verkauft, der Absatzrückgang von 53,1 Prozent fiel deutlich stärker aus als bei den anderen Konzernmarken.

Lohscheller kündigte an, den Umbau des Autobauers weiter zu beschleunigen. Man werde auch schwierige Themen anpacken, wozu auch die mit den Arbeitnehmervertretern stark umstrittene Neuregelung der Opel-Betriebsrenten gehöre. Zudem werde man die strikten CO2-Vorgaben der Europäischen Union erreichen und die Politik nicht um eine Aufweichung der Klimaziele bitten.

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