Parkplatz mit Fahrzeugen zur Verschiffung.

Trotz gut laufender Geschäfte plant die Branche einen Stellenabbau in der Produktion.

Vor allem in der Produktion sollen Stellen wegfallen, berichtet das Münchner Ifo-Institut am Freitag nach seiner allmonatlichen Umfrage zur Lage in der Branche. Demnach stieg der Stimmungsindikator im Juni auf 44,2 Punkte, den höchsten Wert seit August 2018.

Um den Strukturwandel zu bewältigen, werde in der Informatik, Entwicklung und Unternehmensorganisation weiter Personal aufgebaut, so das Institut. „In diesen Bereichen sind aber prozentual weitaus weniger beschäftigt als in der Produktion.“

Gleichzeitig verlassen in der Branche sehr viel weniger Fahrzeuge die Bänder: Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2018 hat die Autoindustrie laut Ifo bislang im laufenden Jahr nur 63 Prozent ihres damaligen Produktionsvolumens erreicht. Und nach wie vor planen viele Unternehmen einen Arbeitsplatzabbau. Der Indikator verbesserte sich in dieser Hinsicht leicht, blieb aber mit minus 23,4 im negativen Bereich. Im Mai waren es minus 29,5 Punkte gewesen.

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