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Als Gründe für den ersten Verlust seit zehn Jahren bei Renault nannte das Management am Freitag (14. Februar) Belastungen durch Nissan sowie schlechter laufende Geschäfte in China. Bild: Renault

| von Roswitha Maier

Der auf die Muttergesellschaft entfallende Fehlbetrag betrug im vergangenen Jahr 141 Millionen Euro nach einem Jahresüberschuss von 3,3 Milliarden Euro 2018.

Nissan hatte bereits angekündigt, dass wegen schwacher Verkäufe erstmals seit elf Jahren einen Quartalsverlust eingefahren wurde. Nissan trug bisher Milliardenbeträge zum Renault-Gewinn bei - im vergangenen Jahr waren es aber nur noch 242 Millionen Euro. Probleme bei Gemeinschaftsunternehmen in China belasteten zudem den Gewinn von Renault, auch Steuereffekte in Frankreich schlugen zu Buche. Renault hält 43,4 Prozent der Anteile an Nissan. Die Japaner sind zu 15 Prozent an Renault beteiligt, haben aber dabei keine Stimmrechte.

Der Umsatz des französischen Traditionskonzerns sank um 3,3 Prozent auf rund 55,5 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis verminderte sich um rund 30 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro.

Nach dem Skandal um den früheren Konzernchef Carlos Ghosn sucht der Hersteller nach einem Neuanfang. Der frühere Seat-Vorstandschef Luca de Meo wird seinen neuen Posten als neuer Generaldirektor aber erst am 1. Juli antreten.

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