Toyota legt neue Plattform GA-B für Kleinwagen auf

GA-B Grundkonzept: Fortschrittliche Verbindungstechniken im Unterboden sollen nicht nur für eine hohe Steifigkeit sorgen, sondern auch Gewicht und Kosten positiv beeinflussen. Bild: Toyota

Toyota bezeichnet die Etablierung seiner neuen Plattformen unter dem Dach der Toyota New Global Architecture (TNGA) mit Blick auf Fahrkomfort, Handling und Design der jüngsten Toyota Modelle als „einen großen Schritt nach vorne.“ So liefere die GA-C Plattform die Basis für die gestiegene Anziehungskraft der kompakten Modelle Prius, C-HR und Corolla, die GA-K Plattform wiederum habe bei Camry und RAV4 die Eignung der TNGA für größere Limousinen und SUV-Modelle unter Beweis gestellt.

Nun bringt Toyota die Design- und Technik-Philosophie der TNGA mit verschiedenen Radständen, Fahrzeughöhen und Spurweiten auch ins Kleinwagensegment und verbindet damit eine Reihe von technischen Neuerungen.

So sollen fortschrittliche Verbindungstechniken im Unterboden nicht nur für eine hohe Steifigkeit sorgen, sondern auch Gewicht und Kosten positiv beeinflussen.
Die Radaufhängung vorn mit MacPherson-Federbeinen umfasst reibungsarme Dämpfer und verschiedene Federarten. Die Hinterachse lässt sich je nach Fahrzeugart und -charakter als Verbundlenker oder als Mehrlenker ausführen.

Der Fahrersitz rückt mit der GA-B Plattform nach unten und hinten in Richtung Fahrzeugmitte. Dies trägt nicht nur zur Senkung des Fahrzeugschwerpunkts bei, sondern zusammen mit dem verstellbaren Lenkrad auch eine aktive Sitzposition sicherstellen.
Innen ermöglicht die neue GA-B Plattform dank des „cleveren Packagings“ und eines langen Radstands die auf ihr basierenden Fahrzeuge mit optimaler Raumausnutzung zu gestalten.

Zur TNGA-Philosophie gehört es, das Fahrzeugdesign in Schlüsselbereichen zu vereinfachen. Dadurch können die Designer jedem Modell der GA-B Plattform einen optisch eigenständigen und individuellen Charakter mit „attraktiven Proportionen“ verleihen.

Auch die niedrige Positionierung der oberen „harten“ Karosseriepunkte und des Hüftpunkts des Fahrers tragen zur Freiheit der Designer bei, tendenziell flachere und breitere Fahrzeuge zu entwerfen. Verstärkt werde die optische Anziehungskraft von den weit in den Plattformecken platzierten Rädern und extrem kurzen Überhängen.