Verschiedene weiße E-Fahrzeuge laden an LAdesäulen auf einem Parkplatz.

Auch mit der weiteren Fokussierung auf E-Antriebe können aus Sicht des Bundesumweltamts nicht alle Klimaziele ereicht werden.

„Am Ende des Tages werden wir damit nur 50 Prozent dessen, was wir erreichen wollen, wenn wir den Nullklimapfad bis 2045 verfolgen, in diesem Bereich erzielen", sagte UBA-Chef Dirk Messner auf einer Verkehrskonferenz des Umweltministeriums und des Interessenverbands Allianz pro Schiene. „Der andere Bereich liegt im Feld des Verkehrssystems selber." Es brauche unter anderem Verkehrsvermeidung und Verkehrsverlagerung insbesondere auf die Schiene.

Gleichwohl betonte Messner, dass alternative Antriebe im Autoverkehr ein notwendiger Bestandteil der Verkehrswende seien. Hier müsse es vor allem um Elektrifizierung in Verbindung mit dem Ausbau erneuerbarer Energien gehen.

Messner verwies darauf, dass der Verkehr als einziger Sektor in Deutschland seine Treibhausgasemissionen zwischen 1990 und 2019 nur marginal senken konnte. Er sei für rund ein Fünftel der Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich, „Tendenz steigend".

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