VW-China-Chef Wöllenstein

Der April laufe auch im Verkauf schon wieder "erstaunlich gut", so VWs China-Chef Stephan Wöllenstein. Bild: Volkswagen

| von Roswitha Maier

"Heute produzieren wir schon wieder 70 bis 80 Prozent der Autos, die wir vor Corona gefertigt haben", sagte VWs China-Chef Stephan Wöllenstein der Wirtschaftswoche. Der April laufe auch im Verkauf schon wieder "erstaunlich gut". "Wir rechnen damit, dass der Absatz nur 15 bis 20 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt", sagte der Manager mit Blick auf den Gesamtabsatz im chinesischen Markt. Im Februar waren es noch minus 80 Prozent gewesen, im März noch ein Rückgang von mehr als einem Drittel.

Volkswagen ist mit seinen Gemeinschaftsunternehmen in China Marktführer. VW hatte schon öfter durchblicken lassen, dass der Konzern für den chinesischen Markt zuversichtlich ist, zum Frühsommer wieder normale Zustände zu erreichen.

China ist der größte Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne Volkswagen, Daimler und BMW. Die Autoindustrie blickt mit großer Spannung darauf, wie schnell sich der Markt in China nach dem Einbruch erholen kann.

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