VW Mexiko

Seit dem 20. April stehen die Bänder in den beiden Volkswagen-Werken in Mexiko. Nun soll es erst am 1. Juni wieder losgehen. Bild: Volkswagen

| von Roswitha Maier

Sie verwies auf die Unterbrechung nicht unerlässlicher Aktivitäten in Mexiko wegen der Coronakrise. Die Regierung hatte die Maßnahme Mitte April bis zum 30. Mai verlängert. Durch die Verschiebung solle eine stabile Versorgungskette ermöglicht werden, hieß es.

Volkswagen Mexiko hatte am 20. März eine vorübergehende Einstellung seiner Produktion wegen der Pandemie zunächst bis zum 12. April angekündigt. Später teilte das Unternehmen mit, nach vorläufiger Planung könne es ab dem 18. Mai wieder losgehen.

Nach offiziellen Angaben wurden bislang in Mexiko 29.616 Fälle der Lungenkrankheit Covid-19 registriert. 2.961 der Erkrankten starben demnach. Mit dem Höhepunkt der Ausbreitung des Coronavirus wird in dem nordamerikanischen Land in diesen Tagen gerechnet.

Das VW-Werk in Puebla, gut 100 Kilometer südöstlich von Mexiko-Stadt, ist eines der größten des Konzerns weltweit. Im vergangenen Jahr wurden dort mehr als 440.000 Fahrzeuge der Modelle Tiguan, Jetta und Golf hergestellt. In der Fabrik in Guanajuato wurden gut 330.000 Motoren gefertigt. Der Konzern beschäftigt in Mexiko rund 13.000 Mitarbeiter.

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