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Nach den vorläufigen Zahlen aus dem ersten Quartal ging der Umsatz aufgrund der Coronakrise beim Volkswagen-Konzern von 60 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 55 Milliarden Euro zurück. Bild: Volkswagen

| von Roswitha Maier

Der weltgrößte Autobauer hatte bereits gestern über deutliche Einbußen aufgrund der Krise informiert und sich keine Jahresprognose mehr zugetraut.

Nach den vorläufigen Zahlen aus dem ersten Quartal ging der Umsatz von 60 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 55 Milliarden Euro zurück. Das operative Ergebnis sackte auf rund 900 Millionen Euro ab. Vor einem Jahr hatte es noch bei 3,9 Milliarden Euro gelegen.

Audi rechnet für das erste Quartal mit einem Betriebsgewinn von nur noch 15 Millionen Euro - nach 1,2 Milliarden im bereits schwachen Vorjahresquartal. Der Umsatz dürfte auf rund 12,5 Milliarden Euro gesunken sein, teilte die VW-Konzerntochter am Donnerstag in Ingolstadt mit. Die operative Umsatzrendite liege bei 0,1 Prozent.

Die Corona-Pandemie habe den Autohandel zum Erliegen gebracht, das Absinken der Kundennachfrage und Lieferengpässe führten dann zu Produktionsstopps, erklärte das Unternehmen. In den Autofabriken stehen die Bänder seit Wochen, Ende April sollen die ersten wieder schrittweise anlaufen.

Derzeit will der VW-Konzern auch in Europa und Nordamerika die Produktion mit besseren Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter wieder stufenweise hochfahren. Noch im April sollen die Werke in Zwickau, Wolfsburg, Emden und Hannover wieder beginnen. VW setzt dabei darauf, dass sich die Verhältnisse ähnlich schnell normalisieren könnten wie in China, wo die Pandemie ausgebrochen war.