Volkswagen Gläserne Fabrik Dresden

Auch in der Gläsernen Fabrik müssen die Mitarbeiter Abstands- und Hygieneregeln befolgen und überall dort, wo kein Abstand von anderthalb Metern eingehalten werden kann, einen Mundschutz tragen. Bild: Volkswagen

| von Roswitha Maier

Zunächst laufen 18 Fahrzeuge pro Tag vom Band, teilte der Fahrzeugbauer am Montag mit. Das entspreche etwa einem Viertel des Fertigungsumfangs vor der Corona-Pandemie. Auch die Taktzeiten laufen zunächst langsamer als normalerweise. "Der Schutz und die Gesundheit der Beschäftigten haben beim Wiederanlauf Priorität", erklärte Manufaktur-Betriebsratsvorsitzender Thomas Aehlig.

Mitarbeiter müssen den Angaben zufolge Abstands- und Hygieneregeln befolgen und überall dort, wo kein Abstand von anderthalb Metern eingehalten werden kann, einen Mundschutz tragen. Zudem wird die Produktion öfter gereinigt und Schichten so entkoppelt, dass es möglichst wenig Kontakte gibt. Beschäftigte sollen vor Arbeitsbeginn zudem täglich ihre Temperatur messen. Bereits seit dem 20. April werden wieder Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert - komplett desinfiziert und kontaktlos.

Das Zwickauer Werk, in dem der vollelektrische ID.3 gefertigt wird, und das Motorenwerk Chemnitz haben bereits am Donnerstag ihre Produktion schrittweise wieder hochgefahren. Die Arbeit in Posen und an zwei weiteren polnischen Standorten wurde gestern zunächst mit 20 Prozent der Kapazität wieder aufgenommen.