Volkswagen Nutzfahrzeuge

Betroffen vom Shutdown bei VWN sind die Produktionsstandorte in Hannover sowie die beiden polnischen Werke in Poznań (siehe Bild) und Września. Bild: VWN

| von Roswitha Maier

Man arbeite "mit Hochdruck daran, Produktion und Auslieferungen an unsere Kunden schnell wieder hochzufahren, sobald die äußeren Umstände das wieder zulassen", erklärte Vorstandschef Thomas Sedran. Wie bei den anderen Volkswagen-Marken wurden die Werke für zunächst zwei Wochen geschlossen, um die Gefahr der Ansteckung mit dem Virus in der Belegschaft zu verringern. Zudem haben die Autohersteller Probleme mit gekappten Lieferketten und der eingebrochenen Nachfrage.

Nahezu alle Servicepartner von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) arbeiten momentan weiter, um Service und Wartung der Modelle Transporter, Caddy, Crafter und Amarok sicherzustellen. Besonders für Polizei, Feuerwehr, Notärzte, aber auch für Pflegedienste seien einsatzfähige Fahrzeuge so wichtig wie lange nicht, erklärte das Unternehmen. „Wir halten nach Möglichkeit und unter Berücksichtigung der behördlichen Regeln alle 1.500 Servicewerkstätten unserer Vertragspartner in Deutschland offen. Auch die Teileversorgung ist in diesen schwierigen Zeiten aus unseren sieben regionalen Vertriebszentren heraus sichergestellt“, so Heinz-Jürgen Löw, VWN-Vorstand für Vertrieb und Marketing.