Ralf Kalmbach A.T. Kearney

CTO aus Silicon Valley einzustellen ist noch keine Digitalisierungsstrategie: Ralf Kalmbach, A.T.Kearney. Bild: WP Seinheisser

In seiner Bestandsaufnahme und seinem Ausblick auf die Digitalsierung zeigte Kalmbach auf, dass sich die Veränderung nicht auf einen einzelnen Bereich beschränkt, sondern dass es für eine erfolgreiche Digitalisierung einen gesamtheitlichen Ansatz über alle Unternehmensteile und die gesamte Wertschöpfungskette braucht. Kalmbach warnte: „Es reicht nicht, einen Chief Digital Officer zu ernennen, den man aus dem Silicon Valley angeheuert hat und der macht dann mit seinem Team Digitalisierung.“ Es gehe vielmehr darum, von Beginn an zu erkennen, dass Digitalisierung fundamentale Änderungen für das komplette Unternehmen bedeutet, begonnen bei HR-Themen bis hin zum Autoverkauf.

Auch betonte der Autoexperte die Notwendigkeit zum Kulturwandel in den Unternehmen. Mit bestehenden zentralen Führungsstrukturen lassen sich die Herausforderungen nach Kalmbachs Einschätzung nicht bewältigen. Mit diesen Strukturen könne man nicht mit den schnell agierenden IT-Riesen wie Google mithalten.

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