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Europas Automarkt leidet unter WLTP: Im Oktober traf es erneut Volkswagen am härtesten. Der Absatz brach um 21,6 Prozent auf 233.806 Fahrzeuge ein. In den ersten zehn Monaten kamen sie noch auf ein Plus von 2,5 Prozent auf 3,22 Millionen Autos. Bild: VW

Europas Automarkt stand auch im Oktober im Zeichen des neuen Abgasmessverfahrens WLTP. Nach Angaben des Branchenverbands Acea gingen die Neuzulassungen in der Europäischen Union und in der europäischen Freihandelszone EFTA um 7,4 % auf 1,12 Millionen Stück zurück. Damit hat sich die Abwärtsbewegung gegenüber dem Vormonat mit 23,4 % aber deutlich verlangsamt. Wegen signifikanter Vorzieheffekte beim Autokauf war der Markt im August rasant gewachsen. Kumuliert ergab sich für die ersten zehn Monate noch ein kleines Plus von 1,4 % auf 13,42 Millionen Autos.

Von den fünf größten Märkten konnten Spanien mit plus 10 %, Frankreich (+5,7 %) und Deutschland (+1,4 %) von Januar bis Oktober Zuwächse verbuchen. In Italien (‐3,2 %) und Großbritannien gingen die Zulassungen dagegen zurück. Im Oktober traf es erneut Volkswagen am härtesten. Der Absatz der Wolfsburger brach um 21,6 % auf 233.806 Fahrzeuge ein. In den ersten zehn Monaten kamen sie noch auf ein Plus von 2,5 % auf 3,22 Millionen Autos. Im Vergleich wurden im Oktober mehr Daimler (+7,6 %) und BMW (+13,6 %) zugelassen.