| von Götz Fuchslocher

Wie der Autohersteller mitteilt, kommt das Aus für den Sportwagen im April. Die Idee hinter dem Hybridsportwagen "markentypische Fahrfreude, begeisterndes Design und wegweisende Nachhaltigkeit" in Einklang zu bringen, zeigte der OEM erstmals mit dem "Vision EfficientDynamics", einer 2+2-Sitzer-Studie, wie sie auf der IAA 2009 gezeigt wurde. Die Idee eines Hybrid-Allradlers mit ähnlicher Formensprache kam laut BMW gut an und die Münchener übertrugen das Konzept in die neu geschaffene Marke BMW i.

Seine Weltpremiere feierte der i8 gemeinsam mit dem kompakten i3 auf der IAA 2013. Zum Konzept des 2+2-Sitzers i8 zählen über den Hybridantrieb hinaus die Kombination einer Fahrgastzelle aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) mit einem Aluminium-Chassis. Die Kraft der beiden Antriebe auf alle vier Räder übernehmen für die Hinterräder ein Ottomotor mit BMW-typischer TwinPower Turbo-Technologie, die E-Maschine hingegen treibt die Vorderräder an. Der Elektromotor kann den Sportler auch alleine vorantrieben - bis zu einer Geschwindigkeit von 120 km/h. BMW konzipierte den Sportwagen mit einem Leergewicht von 1.500 Kilogramm so, dass die Gewichtsverteilung auf den Achsen im Verhältnis 50:50 ausbalanciert bleibt.

Zu den Besonderheiten der flachen Karosserie mit einem Luftwiderstandsbeiwert (CW-Wert) von 0,26, die sofort auffallen, zählen die flügelartig nach vorn aufschwingenden Schwenktüren, die als Stream Flow bezeichnete Linienführung der Seitenpartie sowie die Luftkanäle zwischen den Rückleuchten und dem Dachrahmen, die eine gezielte Lenkung des Fahrtwindes ermöglichen. Zu den technischen Besonderheiten zählen unter anderem die Laserlicht-Scheinwerfer. Einen weiteren Akzent setzte schließlich der i8 als Roadster, wie er im Herbst 2017 Weltpremiere feierte. Für die aus Aluminium bestehenden Anbindungsteile der Verdeckmechanik an die Karosserie setzte BMW früh auf ein 3D-Druckverfahren.

Parallel zur Markteinführung der zweiten Modellvariante wurde die Leistung des Plug-in-Hybrid-Antriebs auch für das BMW i8 Coupé gesteigert. Der Hochvoltspeicher beider Modelle weist seitdem eine von 20 auf 34 Ah gesteigerte Zellkapazität und einen Brutto-Energiegehalt von 11,6 kWh auf. Die optimierte Batteriezellen-Technologie ermöglichte zugleich eine Steigerung der Spitzenleistung des Elektromotors um 9 kW/12 PS auf 105 kW/143 PS. In Kombination mit dem Verbrennungsmotor entstand so eine Systemleistung von 275 kW/374 PS.

Die Produktion des 20.000sten Exemplars des Sportwagens i8 meldete BMW im Dezember 2019. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um eines der 200 Editionsmodelle aus der so genannten Ultimate Sophisto Edition.

Wie die BMW Group mitteilt, plant sie bis zum Jahr 2023 ihre Fahrzeugpalette auf 25 elektrifizierte Fahrzeuge auszubauen, davon mehr als die Hälfte vollelektrisch.

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