Ladestation

Der europäische Herstellerverband Acea fordert mehr Geld für den Ausbau der Ladeinfrastruktur - gerne auch aus dem Topf für Corona-Krisenhilfen. Bild: Ionity

| von Roswitha Maier

Die europäische Autoindustrie fordert, Corona-Krisenhilfen in den Ausbau des Ladenetzes für Elektroautos und andere alternative Antriebe zu stecken. Die Industrie selbst müsse mehr investieren, doch werde das nicht reichen, sagte laut dpa der Chef des Herstellerverbands Acea, Michael Manley.

Acea hoffe deshalb auf Unterstützung aus nationalen Corona-Aufbauplänen für Ladenetze, um die Nachfrage nach Autos, Vans, Lastwagen und Bussen mit alternativen Antrieben anzukurbeln. Das werde die Erholung der europäischen Wirtschaft stützen und gleichzeitig auf dem Weg zu den ehrgeizigen Klimazielen helfen.

Wegen der Krise wurden in Europa nach Angaben von Acea mehr als 4 Millionen Fahrzeuge weniger produziert. Das entspreche einem Wert von 122 Milliarden Euro. Prognosen zufolge werde der Autoabsatz 2020 um 25 Prozent zurückgehen. Manley nannte die Covid-Krise das größte einzelne Risiko, vor dem die Autoindustrie je gestanden habe.

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