VW Passat

Der aktuelle Rückruf von Volkswagen des Modells Passat wegen defekter Airbags betrifft nur 90 Fahrzeuge und liegt nicht in der Verantwortung des Zulieferers Takata. Bild: Volkswagen

“Der Rückruf läuft bereits seit Dezember, 50 Autos haben wir schon umgerüstet”, sagte ein VW-Sprecher am Mittwoch (27.1.) in Wolfsburg auf Anfrage. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt in einer Datenbank zu aktuellen Rückrufen mit dem Hinweis: “Durch Metallspäne verunreinigtes Airbagsteuergerät kann unkontrollierte Airbagauslösungen hervorrufen.” Zum Umfang der Panne waren zunächst vonseiten der Behörde keine Details bekannt. Ein KBA-Sprecher sagte, die Ermittlung der Halter laufe noch, da der Vorgang so jung sei.

Anders als es zunächst geheißen hatte, sei der Airbaghersteller Takata nicht für den Rückruf verantwortlich, sagte VW. Die Kunden seien bereits alle angeschrieben, es gebe bisher keine Schadensfälle.

Kürzlich war bekanntgeworden, dass die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA im Zuge des Takata-Skandals fünf Millionen weitere Autos in die Werkstätten ruft – darunter sind auch Modelle von Mercedes-Benz und der VW-Tochter Audi. Inwieweit der VW-Konzern betroffen ist, stand damals noch nicht fest. Das werde geprüft, sagte ein Sprecher damals.

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dpa-AFX/ks