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Honda hat seine Gewinn- und Absatzziele für das Ende März endende Geschäftsjahr deutlich nach unten revidiert. Ursache sind unter anderem hohe Belastungen durch die Airbag-Probleme bei Zulieferer Takata. Bild: Honda

Nach einem Ergebniseinbruch im abgelaufenen Quartal korrigierte das Management die Prognose für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr nach unten. Demnach wird rechnet Japans drittgrößter Autobauer nur noch mit einem Betriebsgewinn von umgerechnet 5,4 Milliarden Euro. Bislang hatte die Prognose bei rund 6,5 Milliarden Euro gelegen. Aber nicht nur beim Gewinn geht es abwärts. Auch beim Absatz rechnet Honda mit nur noch 4,45 Millionen Fahrzeuge – ursprünglich geplant waren 4,62 Millionen Einheiten. Ursache soll hier die schwächer als erwartet laufende Nachfrage in Japan sein.

Im vergangenen Vierteljahr sackte das Betriebsergebnis um 22,5 Prozent auf umgerechnet 1,5 Milliarden Euro ab. Damit lag das Ergebnis unter den Erwartungen der Analysten.

Auf das Ergebnis drücken die hohen Rückrufkosten ausgelöst durch defekte Takata-Airbags. Alleine auf Honda entfallen 13 Millionen der inzwischen 21 Millionen weltweit zurück gerufenen Autos. Die defekten Luftkissen können bei einem Unfall – teilweise auch ohne Aufprall – explodieren. Dadurch sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Bislang wurden mehr als 21 Millionen Autos wegen des Fehlers in die Werkstätten zurückgerufen.

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fv