Scania Logo

Volkswagen will mit der Übernahme von Scania die konzerninterne Zusammenarbeit mit der Tochter MAN vorantreiben. Bild: Scania

Die jetzige Eigner-Situation sei untragbar, “weil sich die Interessen der Hauptaktionärin deutlich von denen der Minderheit unterscheiden”, erklärte die Gesellschaft am Mittwoch in Stockholm. Das VW-Angebot für seine Nutzfahrzeugtochter von 200 Kronen pro Scania-Aktie löse diesen “Knoten” und sei finanziell fair. Sich von einem Unternehmen wie Scania zu verabschieden sei zwar schmerzhaft, die Annahme des Angebots aber “die weniger schlechte von zwei Alternativen”.

Der unabhängige Teil des Scania-Verwaltungsrates hatte den Aktionären Mitte März empfohlen, die Offerte auszuschlagen, weil sie nicht den wahren Wert des Unternehmens widerspiegele. Mehrere Fonds hatten das Angebot, das noch bis zum 25. April läuft, als zu niedrig abgelehnt. VW hatte aber klargestellt, dass das Unternehmen sich nicht auf Verhandlungen einlasse. Volkswagen will mit der Übernahme die konzerninterne Zusammenarbeit mit der Tochter MAN vorantreiben.

Alle Beiträge zum Stichwort Scania Volkswagen

dpa-AFX/Marina Reindl